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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt zwei Personen beim Joggen und Ärzte sowie Krankenpfleger, die sich um eine Person in einem Krankenbett kümmern.
Hitze führt zu Erschöpfung und Konzentrationsproblemen - und erhöht dadurch das Unfallrisiko.

69.200 Verletzte in 3 Monaten: Hitze treibt Freizeitunfälle in die Höhe

Laut Daten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) mussten in den Sommermonaten 2025 rund 69.200 Menschen nach Freizeitunfällen im Krankenhaus behandelt werden. Immer öfter erhöht Hitze die Unfallgefahr.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(265 Wörter)
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„Gerade in den Sommermonaten sind viele Menschen in ihrer Freizeit entspannter unterwegs, dadurch werden Unfallrisiken jedoch oft unterschätzt“, weiß Christian Schimanofsky, Direktor der Präventionsinstitution KFV. Fast die Hälfte aller sommerlichen Freizeitunfälle – konkret 44 Prozent – ereignen sich beim Sport. Spitzenreiter der Statistik ist der Fußball mit durchschnittlich 8.700 Verletzten. Deutlich dahinter folgen Unfälle beim Wandern und Klettern mit 5.300 Verletzten. Beim Tennis bzw. Tischtennis sind es wiederum 2.200 und beim Mountainbiken 2.000.

Hitze-Risiko steigt

Speziell beim Sport sind daher gute Vorbereitung, passende Ausrüstung und realistische Selbsteinschätzung entscheidend, um Unfälle zu vermeiden. Zusätzlich zu klassischen Unfallrisiken rückt aber auch ein weiterer Faktor immer stärker in den Fokus: nämlich die Hitze. „Selbst in den Bergen kann es trotz kühlerer Luft und ausreichendem Trinken zu Überhitzung kommen. Die Körperkerntemperatur kann bei intensiver körperlicher Belastung auf über 41 Grad steigen – ein lebensgefährlicher Zustand“, betont Wolfgang Schobersberger, Leiter des Instituts für Sport-, Alpinmedizin & Gesundheitstourismus.

Hohe Temperaturen belasten den Körper massiv

Die Folge sind laut den KFV-Experten schneller auftretende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und ein dadurch erhöhtes Unfallrisiko. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen – aber auch sportlich Aktive. „Wir brauchen Hitzepräventionskonzepte – sowohl für die individuelle Sicherheit als auch für Veranstaltungen in unseren Breiten“, fordert daher Schobersberger und verweist darauf, Warnsignale des Körpers ernst nehmen. Hierzu zählen zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkei. In solchen Fällen sollte die Aktivität sofort beendet, Schatten aufgesucht und ausreichend getrunken werden.

Tipps des KFV

  • Ausreichend trinken: Vor und während sportlicher Aktivitäten sollte auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Bei der Sportausübung an heißen Tagen steigt der Flüssigkeitsbedarf deutlich an.
  • Sport möglichst in kühlere Tageszeiten verlegen: Körperliche Aktivitäten sollten an heißen Tagen bevorzugt in den Morgen- oder Abendstunden stattfinden. Die intensive Mittagshitze sollte möglichst vermieden werden.

Quelle: www.kfv.at

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