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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Fernseher wo gestreamt wird und eine Hand mit Geld.
So mancher Österreicher könnte bald Geld von Amazon zurückbekommen - dazu muss man aber jetzt schnell sein.

Bis zu 80 Euro von Amazon zurück: Jetzt musst du schnell sein

Vor mittlerweile fast zweieinhalb Jahren - konkret seit Februar 2024 - hat Amazon Prime sein Videostreaming einseitig umgestellt. Dagegen wurde eine Sammelklage eingereicht, Betroffene können sich noch bis 9. Juni 2026 eintragen.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(328 Wörter)
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Werbefrei streamen kann man bei Amazon Prime seit Februar 2024 nur noch, wenn man Mehrkosten von 2,99 Euro im Monat akzeptiert. Für Verbraucherschützer ist das ein unerlaubter und vor allem einseitiger Eingriff in bestehende Verträge, weshalb man eine Sammelklage gegen den online-Riesen eingereicht hat. Dabei geht es um eine Rückerstattung von 2,99 Euro pro Monat, also 35,88 Euro pro Jahr und Abo, berichtet die Arbeiterkammer (AK) nun auch. Da das Verfahren bereits seit 2024 läuft, geht es insgesamt um nicht weniger als rund 80 Euro.

Was man machen muss, um Geld von Amazon zurückbekommen zu können

Durchaus einiges an Geld, das betroffene Amazon Prime-Kunden hier zurückbekommen könnten. Um eine Chance darauf zu haben, muss man allerdings agieren. Dazu muss man sich nämlich noch bis inklusive 9. Juni 2026 im Klageregister beim deutschen Bundesamt für Justiz eintragen. Von dort geht die ganze Aktion nämlich aus. Wo und wie ihr euch dafür anmelden könnt, erfahrt ihr auch hier online beim österreichischen Konsumentenschutzministerium.

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Wer sich Geld von Amazon zurückholen kann

„Das ist kostenfrei, unkompliziert und auch für Kund:innen aus Österreich möglich“, weiß man seitens der AK. Mitmachen können übrigens sowohl jene Kunden, die das Zusatz-Abo für werbefreies Streamen abgeschlossen haben als auch jene, die die 2,99 Euro nicht zusätzlich bezahlen und daher Werbung sehen. In letzterem Fall müsse die Summe gerichtlich festgelegt werden, so die Verbraucherzentrale in Deutschland, die die Sammelklage eingereicht hat. Und: „Wir gehen von mindestens 50 Prozent des tatsächlich gezahlten Abopreises aus.“ Um sich zur Sammelklage anmelden zu können, muss man jedoch schon vor dem 5. Februar 2024 ein Amazon-Prime-Abo gehabt haben. Dieses muss dabei auch bis mindestens 6. Februar 2024 gelaufen sein.

Die Amazon-Sammelklage im Überblick:

  • Wer kann mitmachen? Kunden mit und ohne werbefreiem Zusatzabo, die vor dem 5. Februar 2024 ein Amazon-Prime-Abo hatten, welches bis mindestens 6. Februar 2024 gegangen ist.
  • Um wie viel Geld geht es? Es geht um 2,99 Euro pro Monat und damit um bis zu rund 80 Euro.
  • Wie kann ich mitmachen? Dazu muss man sich im Klageregister beim deutschen Bundesamt für Justiz eintragen.

Verbraucherzentrale klärt wichtigste Fragen zu Amazon Prime-Sammelklage

Der Sammelklage haben sich mittlerweile übrigens schon mehr als 308.000 Menschen angeschlossen. Die wichtigsten Fragen werden unter anderem auch hier online bei der Verbraucherzentrale geklärt.

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