Mit der Stärke 3,3: Erde bebte nachts vor der kroatischen Küste
Ein Erdbeben der Stärke 3,3 hat in der Nacht auf Montag viele Bewohner in Istrien aus dem Schlaf gerissen. Das Epizentrum lag vor Rovinj. Schäden wurden keine gemeldet.
In der Nacht auf Montag hat ein spürbares Erdbeben zahlreiche Menschen in Istrien unerwartet aus dem Schlaf gerissen. Der Erdstoß ereignete sich kurz nach 3 Uhr morgens und war nach Angaben des Europäischen Erdbebendienstes EMSC stark genug, um in weiten Teilen der Halbinsel registriert zu werden. Die Experten maßen eine Magnitude von 3,3. Das Epizentrum der Erschütterung befand sich im Meer, knapp 17 Kilometer westlich der Küstenstadt Rovinj (Kroatien).
Erschütterung dauerte etwa acht bis zehn Sekunden
Obwohl das Naturereignis von den betroffenen Anwohnern als relativ kurz beschrieben wurde, war der Schreck mitten in der Nacht groß. Die meisten Augenzeugenberichte sprechen von einer spürbaren Erschütterung, die etwa acht bis zehn Sekunden andauerte, wie aus Berichten hervorgeht. Die Erschütterungswellen breiteten sich spürbar aus, sodass noch aus einer Entfernung von knapp 45 Kilometern zum Epizentrum entsprechende Meldungen von der Bevölkerung eingingen, darunter auch aus Slowenien.
Keine Sachschäden und verletzte Personen
Trotz der spürbaren Unruhe blieb das Ereignis glücklicherweise ohne schwerwiegende Folgen. Berichte über verletzte Personen oder entstandene Sachschäden an Gebäuden und der Infrastruktur liegen nicht vor.