Starkregen, Sturm, Hagel: Kaltfront „bringt“ Unwetter nach Österreich
Gewitter mit Unwetterpotential erwarten wohl Teile vor allem im Süden und Osten Österreichs am Dienstag, 9. Juni 2026. Laut Meteorologen sind Gewitter heute aber mehr oder weniger im ganzen Land möglich. Wir wissen, was kommt.
Jenes Tief, das am Dienstag über Norwegen liegt und dessen Kaltfront Österreich einen gewittrigen Dienstag mit Unwetterpotential beschert, hat den klingenden Namen Rosi. Die stärksten Gewitter werden dabei in jenen Regionen erwartet, wo davor die Sonne noch einmal einheizen konnte „und sich so viel Energie aufbauen konnte, die dann den Gewittern zur Verfügung steht“, heißt es seitens der Meteorologen der Österreichischen Unwetterzentrale.
Wo die stärksten Gewitter und Unwetter zu erwarten sind
Während es in Nordtirol, Salzburg, Oberösterreich sowie in der Obersteiermark und im westlichen Niederösterreich zwar das ein oder andere Gewitter geben könnte, besteht hier kein Unwetterpotential. Deutlich größer ist dieses laut der Experten in Osttirol, Kärnten, der Steiermark südlich der Mur-Mürz-Furche, dem Burgenland, in Wien und im Osten Niederösterreichs. Folgende Grafik zeigt recht eindrücklich, wo teils auch mit Unwettern zu rechnen sein wird.
„Gewitter breiten sich rasch nach Süden und Osten aus“
Auch bei Skywarn Austria berichtet man von einem „deutlichen Wetterumschwung“. Die Schauer- und Gewitterneigung in den Bergregionen nimmt dabei schon ab den Mittagsstunden deutlich zu. „Die Gewitter breiten sich in weiterer Folge rasch nach Süden und Osten aus. Dabei sind lokal kräftiger Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich“, so die Meteorologen. Die stärksten Entwicklungen erwartet man für Teile Kärntens und die Steiermark sowie im südlichen Wiener Becken.