Schnee im Juni: Schneefallgrenze sinkt am Donnerstag
In Österreich wird der Mittwoch nass und trüb. Doch der eigentliche Hingucker kommt am Donnerstag: Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf rund 2.000 Meter. Die Schafskälte macht sich bemerkbar.
Der Mittwoch kommt in vielen Teilen Österreichs schon ziemlich ungemütlich daher. Doch der echte Hingucker folgt am Donnerstag: „Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf Lagen um 2.000 Meter Seehöhe ab“, so die Meteorologen der GeoSphere Austria. Heißt: Im Tal bleibt es nass, weiter oben kann der Juni kurz die Winterjacke auspacken. Dazu ziehen immer wieder Wolken mit Schauern durch, örtlich kann es auch kräftig regnen. Ganz verstecken muss sich die Sonne aber nicht: „Landesweit scheint zwischen den durchziehenden Wolken aber auch immer wieder die Sonne, vor allem am Nachmittag.“
Schafskälte greift durch
5 Minuten berichtete bereits: Die Schafskälte bringt den Winter zwar nicht nach Österreich zurück, sorgt aber für einen spürbaren Temperatursturz. Da und dort könnte es vor allem im Hochgebirge wieder etwas weißer werden. Wie weit der Schnee tatsächlich herunterkommt, ist derzeit noch nicht ganz klar. In der Obersteiermark sinkt die Schneefallgrenze demnach bis Mittwochabend gegen 2.000 Meter. Ähnlich klingt die Prognose derzeit für Tirol und Vorarlberg. Meteorologe Sigi Fink rechnete auf Facebook sogar mit einem Absinken der Schneefallgrenze auf gegen 1.700 Meter.
Erst Regen, dann noch mehr Regen
Schon heute, Mittwoch, liegt Österreich unter Störungseinfluss. „Dieser sorgt verbreitet für dichte Wolken“, heißt es in der Prognose. Abgesehen von Teilen im Osten regnet es bereits am Vormittag verbreitet, im Südwesten sogar intensiv. Bis zum Abend wird der Regen dann fast überall zum Thema. „Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich auf alle Landesteile in Richtung Osten aus“, so die Meteorologen. Südlich des Alpenhauptkammes kann es kräftig schütten. Dort mischen sich mitunter auch Gewitter in die Niederschläge.
Die Nacht bleibt nass
Auch in der Nacht auf Donnerstag ist keine schnelle Wetterberuhigung in Sicht. „Regen und dichte Wolken geben in der Nacht auf Donnerstag den Ton im Wettergeschehen an“, heißt es von der GeoSphere Austria. Von Osttirol ostwärts regnet es zum Teil intensiv. Vor allem im Grenzgebiet zu Slowenien können sich anfangs noch Gewitter entladen. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag insgesamt aber nach. Auch die Wolkendecke lockert auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 13 Grad.
Freitag schiebt Wolken herein
Am Freitag gibt es in der Früh noch ein paar freundlichere Momente. „In den Morgenstunden scheint vor allem im Süden und im Osten noch die Sonne“, lautet die Prognose. Lange bleibt das aber nicht so. Von Nordwesten ziehen dichtere Wolken auf und verdrängen den Sonnenschein. „Über Mittag setzten dann auch allmählich Regenschauer ein.“ Trocken bleibt es nur im Süden und Südosten. In Vorarlberg lockert es im Laufe des Nachmittags wieder auf.
Süden hat bessere Karten
Der Start ins Wochenende bleibt in vielen Regionen wackelig. „Ein unbeständiger Start ins Wochenende steht an“, so die Meteorologen. Entlang und nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Osten ziehen wiederholt dichte Wolken mit Regen oder Schauern durch. Besser schaut es auf der Alpensüdseite aus. Dort gibt es „deutlich freundlichere Wetterverhältnisse“, höchstens einzelne Regenschauer, mehr Sonnenschein und höhere Nachmittagstemperaturen. Am Sonntag bleibt es an der Alpennordseite zunächst noch unbeständig. Im Osten und Südosten zeigt sich im Tagesverlauf aber schon häufiger die Sonne.