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/ ©cottonbro studio/pexels
Foto auf 5min.at zeigt eine Frau und einen Mann ein Kondom halten
Das Volksbegehren fordert die komplette Kostenübernahme bei der Empfängnisverhütung - etwa gratis Kondome oder die Pille.

Gratis Kondome für alle: Fünf neue Volksbegehren ab Montag

Die Initiative „Gratis Verhütung für alle“ fordert den barrierefreien und kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln. Konkret sollen Kondome in Apotheken und Drogerien gratis erhältlich sein – ebenso wie andere Verhütungsmethoden.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
1 Minute Lesezeit(249 Wörter)
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In Österreich startet am kommenden Montag, den 15. Juni 2026, die Eintragungswoche für fünf neue Volksbegehren. Die verschiedenen Initiativen decken ein breites thematisches Spektrum ab: Die Forderungen reichen von der Bereitstellung kostenloser Verhütungsmittel bis hin zur Einführung einer allgemeinen Wahlpflicht.

Kostenlose Präservative und andere Verhütungsmittel

Das Ziel der Kampagne ist die komplette Kostenübernahme bei der Empfängnisverhütung. Drogerien und Apotheken sollen Gummis und Schutzhüllen für den Intimbereich (Lecktücher) umsonst ausgeben, zudem sollen hormonelle Mittel sowie Notfallverhütungen gratis werden. Um das Thema ganzheitlich anzugehen, verlangen die Initiatoren außerdem eine Verankerung umfassender Sexualpädagogik im Bildungssystem.

Gewerkschaft fordert mehr Polizei

Ein weiteres Volksbegehren, das ab Montag unterschrieben werden kann lautet: „Polizei – kritischer Personalmangel“. Kernforderung ist die verfassungsrechtliche Verankerung einer polizeilichen Mindestquote, die sich an der Einwohnerzahl orientiert. Dies hätte eine Vergrößerung des Polizeiapparats um gut 25 Prozent zur Folge. Darüber hinaus drängt die Initiative auf eine fairere Entlohnung, optimierte Arbeitsbedingungen sowie mehr Zeit und Personal für die berufliche Aus- und Weiterbildung.

Karfreitag als Feiertag

Recht unkompliziert sind die nächsten zwei Anliegen auf der Liste. Zum einen fordert die Bewegung rund um den Ex-Richter Martin Wabl, dass der Karfreitag zum offiziellen Feiertag erklärt wird. Zum anderen plädiert eine weitere Gruppe für die Wiedereinführung der Wahlpflicht bei Nationalrats- und Bundespräsidentenwahlen. Sobald eine Initiative 100.000 Unterschriften erreicht, muss sie im Nationalrat behandelt werden.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 12.06.2026 um 09:17 Uhr aktualisiert
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