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Symbolfoto von 5min.at: Vignettenpflicht auf Autobahn
Betrüger versuchen derzeit Personen unter dem Deckmantel der Österreich-Vignette zu täuschen. Bei bestimmten E-Mails ist Vorsicht geboten.

ASFINAG warnt alle Autofahrer: „Keine digitale Vignette“

Zahlreiche gefälschte Mails der ASFINAG sind derzeit in Österreich im Umlauf. Darin werden angebliche Mautsünder zur Zahlung aufgefordert. Die ASFINAG schlägt Alarm.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(312 Wörter)
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Die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, kurz ASFINAG, schlägt nach gehäuften Meldungen über falsche E-Mails in ihrem Namen Alarm. Eine aktuelle Betrugsmasche dreht sich rund um die Vignette in Österreich. 

Unbescholtene Fahrer von Betrügern zur Kasse gebeten

Wer in Österreich ohne gültige Vignette auf mautpflichtigen Straßen fährt – egal ob mit dem Auto oder dem Motorrad –, muss tief in die Tasche greifen. Laut dem ASFINAG-Portal go-maut.at drohen in diesem Fall saftige Strafen von mindestens 270 Euro. Doch im Moment geraten auch völlig unbescholtene Fahrerinnen und Fahrer ins Visier von Abzockern. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Versehen der ASFINAG, sondern um eine fiese Betrugsmasche.

Behaupten, man habe das Autobahnnetz „illegal genutzt“

Die Betrüger versuchen derzeit, Autofahrer mit erfundenen Strafandrohungen einzuschüchtern. Per E-Mail wird behauptet, man habe das österreichische Autobahnnetz illegal genutzt. Die Masche: Aus „Kulanz“ wird angeboten, eine Strafe von bis zu 3.000 Euro abzuwenden, wenn man sofort eine 10-Tages-Vignette kauft. Diese soll dann angeblich rückwirkend gültig sein. Die ASFINAG warnt ausdrücklich vor diesen Schreiben.

Button: „Ersatzmaut jetzt bezahlen“

In den Mails soll sich ein Button befinden, der es ermöglicht, die „Ersatzmaut“ direkt zu bezahlen. Hier laut ASFINAG auf keinen Fall hinaufklicken. Der Preis soll 12,36 Euro betragen. Wer auf den Button klickt, aktiviert einen sogenannten Phishing-Link. Durch diesen versuchen die Betrügerinnen und Betrüger sensible Daten abzugreifen. Sie sind wohl primär an Kreditkartendaten interessiert, um in der Folge noch deutlich höhere Beträge von den Kreditkarten abzubuchen.

Wie man sich schützen kann

So entlarvt ihr die Fake-Mails: Die ASFINAG rät, zuerst einen Blick auf die Absenderadresse zu werfen. Fehlt dort die Endung „@asfinag.at“, ist die Sache faul. Ein weiterer Warnhinweis ist die krumme Summe von 12,36 Euro – einen solchen Betrag fordert die ASFINAG im echten Mautbetrieb schlichtweg nicht.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.06.2026 um 10:05 Uhr aktualisiert
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