„Stille Stunde“ bei Billa soll mindestens einmal pro Woche kommen
Ab dem 24. Juni führt Billa in landesweit mehr als 120 Billa- und Billa-Plus-Filialen veränderte Rahmenbedingungen ein. Wir zeigen, welche Neuerungen auf die Kundschaft zukommen und welche Strategie das Unternehmen damit verfolgt.
Mehr Ruhe beim Einkaufen: Billa nimmt den Autistic Pride Day, den 18. Juni, zum Anlass, die „Stille Stunde“ österreichweit auszurollen. Ab dem 24. Juni gibt es in jedem einzelnen Bezirk des Landes mindestens einen Billa- oder Billa-Plus-Markt, der einmal in der Woche für ein reizarmes und stressfreies Einkaufserlebnis sorgt.
Viele Menschen leiden unter lauten Geräuschen, Lichtreizen und Meschenmassen
Gerade der Einkaufsalltag kann für Betroffene aufgrund von Geräuschen, Lichtreizen oder einem hohen Personenaufkommen eine große Belastung sein. Um allen Kunden ein angenehmes Einkaufserlebnis zu ermöglichen, wird ein inklusives Angebot deutlich: Ab 24. Juni findet die „Stille Stunde“ in jedem Bezirk Österreichs statt. Insgesamt 73 neue Standorte bieten jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr die Möglichkeit, reizreduziert einzukaufen.
„Ob in der Stadt oder in der kleinen Gemeinde: In Kärnten sind wir für viele Menschen mehr als nur ein Geschäft – wir sind ein Treffpunkt und ein verlässlicher Nahversorger. Mit der ‚Stillen Stunde‘ schaffen wir eine bewusst reizärmere Einkaufsatmosphäre, die Menschen mit Autismus, Personen mit anderen Neurodivergenzen und allen zugutekommt, denen ein ruhigeres Einkaufen guttut. “ Kurt Aschbacher, Billa Vertriebsdirektor in Kärnten
„Stille Stunde“: Reduktion von akustischen und visuellen Reizen
Billa setzt die „Stille Stunde“ bereits seit 2021 um. Im Zuge der Initiative erhalten die Teams der beteiligten Märkte spezielle Schulungen und Sensibilisierungen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung und Neurodivergenzen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von betroffenen Kunden zu schaffen, Hindernisse im Einkaufsalltag zu thematisieren und passende Lösungsansätze zu erarbeiten, heißt es.
Keine Radiospots, Lautsprecher oder Durchsagen
Zur „Stillen Stunde“ werden Radio, Werbespots und Lautsprecherdurchsagen in den Märkten deaktiviert, um eine reizärmere Umgebung zu schaffen. Zusätzlich wird das Licht gedimmt, die Kassen leiser gedreht und der Backofen im Backshop pausiert. Indem Bestellungen an der Feinkosttheke abgelegt und nicht persönlich ausgehändigt werden, wird der direkte Kontakt minimiert. Um stark frequentierte Zeitfenster zu umgehen, findet die „Stille Stunde“ abseits der Stoßzeiten in einem festgelegten Zeitraum statt. Informationen zu den teilnehmenden Märkten gibt es auf der Webseite.