Skip to content
/ ©Fotomontage: 5 Minuten & Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt das ÖGK-Gebäude bzw. den Eingang und eine Hand mit Geld.
Rund 90.000 Rechnungen verschickt die ÖGK im Juli, knapp 85.000 davon per Brief.

Rechnungen: ÖGK verschickt im Juli über 80.000 Briefe

Seit Mitte 2025 sind nicht mehr alle Krankentransporte in Österreich kostenlos. Sind sie planbar, muss ein kleiner Selbstbehalt bezahlt werden. Mitte bis Ende Juli trudeln dazu wieder Rechnungen bei den Betroffenen ein.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(296 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Seit Juli 2025 müssen ÖGK-Versicherte in Österreich für planbare Krankentransporte kleine Selbstbehalte in Höhe der einfachen (7,55 Euro ohne medizinisches Personal) oder doppelten Rezeptgebühr (15,10 Euro mit medizinischem Personal) pro Fahrt entrichtet werden. Nachdem quartalsweise abgerechnet wird, kommen im Juli wieder zehntausende Briefe an betroffene Österreicher, die von Jänner bis März solche Transporte in Anspruch genommen haben.

Krankentransporte: Was zu zahlen ist und was nicht

Bezahlt werden müssen:

  • planbare Krankentransporte ohne akuten medizinischen Anlass – etwa regelmäßige Fahrten zur Therapie
  • maximal 28 Fahrten pro Jahr
  • Kostenpunkt: 7,55 Euro pro Fahrt ohne Sanitäter, 15,10 Euro mit Sanitäter

Nicht bezahlt werden müssen / nicht bezahlen müssen:

  • medizinische notwendige Fahrten
  • zeitkritische Transporte
  • Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • Kinder

ÖGK: Wann die nächste Rechnungs-Welle genau kommt

Wie die ÖGK exklusiv gegenüber 5 Minuten verrät, werden mit Mitte Juli dann nämlich „rund 90.000 Forderungsschreiben versandt“. Genauer gesagt findet der Versand der Schreiben – sowohl elektronisch als auch postalisch – von 21. bis 31. Juli 2026 statt. Etwa fünf Prozent der Schreiben, also knapp 4.500 werden elektronisch zugestellt, heißt es weiter.

Warum für planbare Krankentransporte gezahlt werden muss

Dass planbare Krankentransporte seit Mitte letzten Jahres Geld kosten hat übrigens einen einfachen Grund. Man möchte sie „weiterhin zuverlässig für jene Menschen verfügbar halten, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sind und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sicherstellen“, so die ÖGK kürzlich gegenüber 5 Minuten. Die Zahlungsmoral der Österreicher ist demnach übrigens hoch, Auswirkungen auf die Zahl der Krankentransporte gibt es ebenfalls. Alles dazu hier: ÖGK-Regel: Österreicher zahlen brav, Krankentransporte gehen zurück.

Ratenvereinbarung bei Gesamtforderung von über 151 Euro möglich

Was aber, wenn man die Rechnungen nicht innerhalb der 30-tägigen Frist bezahlt? Auch darauf hat die ÖGK eine Antwort: In dem Fall wird eine Zahlungserinnerung geschickt. Darauf, was danach passiert, sollte man weiter nicht zahlen, ist die ÖGK nicht näher eingegangen. Bei einer Gesamtforderung von über 151 Euro ist jedenfalls auch eine Ratenvereinbarung möglich, „um eine flexible Begleichung der Kostenanteile zu ermöglichen“, erklärt man seitens der ÖGK.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes