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Ein Bild auf 5min.at zeigt den Strand in Lignano Sabbiadoro.
Acuh in Lignano waren die Suchtigfthändler tätig.

Italien zerschlägt Drogenring an Österreichs Lieblingsstränden

In einem der beliebtesten österreichischen Urlaubsländer ist der Polizei ein Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen.

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(284 Wörter)
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Italienischen Ermittlungsbehörden ist ein bedeutender Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen. Unter der Koordination der Mailänder Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft und der Polizei in Triest wurde eine italienisch-albanische Drogenorganisation zerschlagen.

16 Verdächtige festgenommen

Die kriminelle Gruppe hatte sich darauf spezialisiert, mehrere norditalienische Regionen wie die Lombardei, Ligurien und die Toskana sowie beliebte Badeorte an der oberen Adria mit Drogen zu versorgen. 16 Verdächtige wurden festgenommen, während sich die Ermittlungen insgesamt gegen 35 Personen richten, berichten Medien.

100 Kilo Drogen sichergestellt

Die Bilanz der Beschlagnahmungen ist umfangreich: Die Einsatzkräfte stellten fast 100 Kilogramm Drogen sicher und hoben in der Provinz Pavia eine Marihuana-Plantage aus. Zudem wurden Vermögenswerte und Bargeld im Wert von rund 1,1 Millionen Euro, Luxusuhren, mehrere Messer sowie drei Pistolen, deren Seriennummern entfernt worden waren, sichergestellt. Auch ein für den geheimen Suchtgifttransport umgebautes Auto fiel in die Hände der Ermittler.

Beliebte Badeorte

Das Netzwerk agierte besonders in den Sommermonaten sehr aktiv und belieferte bekannte Ferienorte wie Lignano Sabbiadoro, Bibione, Jesolo, Caorle, Grado und Sistiana. Dort wurden die illegalen Substanzen gezielt im Umfeld von Diskotheken, Bars, Strandbädern und Hotels vertrieben. Ihren Ausgangspunkt nahmen die Ermittlungen bei einer scheinbar routinemäßigen Kontrolle nahe Latisana, bei der zwei mutmaßliche Drogenkuriere festgenommen wurden. In der Folge deckte die Polizei ein weit verzweigtes Logistiknetz auf, das Stützpunkte in mehreren lombardischen Provinzen nutzte und seine Lieferwege über die Balkanroute organisierte. Die Behörden sagen, dass die Organisation äußerst professionell vorging. Um Entdeckungen zu entgehen, nutzten die Mitglieder verschlüsselte Kommunikationsplattformen und wechselten in hoher Frequenz ihre Mobiltelefone, SIM-Karten sowie Fahrzeuge. Zudem wurden die Drogen in Wohnungen und Garagen gelagert, die offiziell auf Strohmänner angemeldet waren.

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