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/ ©Andrea Piacquadio
Das Bild auf 5min.at zeigt eine Frau am Strand mit Handy.
Es gibt einige Souvenirs, die man besser nicht mit nach Hause bringen sollte.

Verbotene Souvenirs: Was du aus dem Urlaub nicht mitnehmen solltest

Passt man nicht auf oder nimmt das Falsche mit, kann der Urlaub schnell ein unangenehmes und teilweise auch sehr teures Ende finden. Hier bei uns erfahrt ihr, was ihr machen und was auf jeden Fall lassen solltet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(347 Wörter)
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Mitbringsel aus dem Urlaub sorgen immer wieder bei der Einreise für Probleme. Dabei sind es nicht nur exotische Tiere oder Produkte aus Elfenbein oder Tropenhölzern, die teuer enden können. Auch vermeintlich harmlose Erinnerungen wie (so manche) Muscheln, Sand oder Steine dürften teilweise nicht ausgeführt werden. Zusätzlich sind manche Gegenstände, die man in Österreich ganz normal dabei haben darf und die völlig legal sind, in beliebten Urlaubsländern teils verboten.

„Reisende sollten sich bereits vorab informieren…“

ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel erklärt: „Reisende sollten sich bereits vorab informieren, welche Mitbringsel zu Problemen an der Grenze führen können und was sie aus dem Urlaubsland als Souvenirs für sich und ihre Liebsten mitnehmen dürfen.“ Generell gilt, dass vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten eher nicht im Gepäck landen sollten. Auch beim Kauf von Souvenirs, die daraus gemacht sind, macht man sich strafbar. Und zwar wie: „Eine illegale Einfuhr nach Österreich kann Strafen von bis zu 80.000 Euro bzw. Freiheitsentzug bis zu fünf Jahre bedeuten“, warnt Redel. In der folgenden Infobox erfahrt ihr, was ihr besser am Urlaubsort lassen solltet.

Diese Urlaubserinnerungen sind verboten:

  • Kroatien: In Kroatien gibt es geschützte Muschelarten bzw. Meeresschnecken, bei denen eine Ausfuhr illegal ist und dementsprechend hohe Strafen zur Folge haben könnte. Unverarbeiteter Trüffel darf außerdem nur mit entsprechender Ausfuhrgenehmigung mitgenommen werden.
  • Italien: An italienischen Stränden darf man sich ebenfalls nicht einfach so bedienen. Laut italienischem Fremdenverkehrsamt ist es laut dortigem Schifffahrtsgesetz verboten, Sand und Muscheln mitzunehmen. Je nach Regionen kann es dann auch empfindlich teurer werden – wie etwa auf Sardinien mit Strafen von bis zu 3.000 Euro.
  • Griechenland: Ausgrabungsfunde darf man in Griechenland auf keinen Fall mit nach Hause nehmen – zumindest nicht ohne Erlaubnis. Für den Durschnitts-Urlauber relevant: „Das gilt auch für selbst gesammelte Steine bei archäologischen Stätten“, weiß ÖAMTC-Expertin Redel.
  • Frankreich: In Frankreich gibt es Gesetze, die die Unversehrtheit der Strände und Küsten schützen. Urlaubssouvenirs wie Sand, Muscheln und Steine sind damit theoretisch verboten. Und Pflanzen, die nur an bestimmten Orten wie der Küste wachsen, sind geschützt. Die Strafen sind hier besonders drastisch. Bis zu 15.000 Euro kann ein Vergehen kosten. Das selbe gilt übrigens auch für Pflanzen in Bergen, ganz besonders in den französischen Nationalparks und Naturschutzgebieten.
  • Spanien: Nicht ausgeführt werden dürfen aus dem Urlaubsland im Südwesten Europas natürliche Mineralien wie Muscheln, Vulkansteine und Fossilien. Auf Fuerteventura ist die natürliche Besonderheit, der so genannte Popcorn-Strand, geschützt. Die Algenfossilien dort sind nämlich bei Urlaubern besonders beliebt. Um diese zu schützen gibt es vor Ort bereits Info-Kampagnen. Spätestens am Flughafen wird es dann aber auffallen, dort wird nämlich streng kontrolliert, ob man ein verbotenes Souvenir im Koffer versteckt hat.
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die ÖAMTC-Expertin.
©ÖAMTC / Postl
ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar redl warnt vor teils empfindlichen Strafen.

Striktes Kaugummiverbot in Singapur, manche Sonnencremes auf Hawaii verboten

Zusätzlich sind so manche Dinge, die in Österreich erlaubt sind, im Ausland eben verboten und haben im Koffer nichts verloren. Mitunter drohen hohe Geldstrafen oder die Beschlagnahmung der mitgebrachten Gegenstände. In Australien und im Vietnam etwa sind E-Zigaretten verboten, Hanfprodukte sind in vielen Ländern Südamerikas und Afrikas illegal. Ist Singapur das Ziel der Reise, muss man sich von seinen Kaugummis verabschieden. Dort gilt nämlich ein striktes Kaugummiverbot. Sonnencreme mit bestimmten UV-Filtern ist auf Hawaii, einigen Karibikinseln oder in Australien verboten, Plastiksackerl darf man nciht nach Kenia mitnehmen. „Und selbst scheinbar harmlose Mitbringsel wie Überraschungseier, die sich in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreuen, sind in den USA verboten – deren Einfuhr ist dort strikt untersagt“, so Redel abschließend. Die wichtigsten Infos zu Souvenirs und Einfuhrverboten findet man auch hier online auf der ÖAMTC-Seite.

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