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/ ©Gemini (KI-generiert)
Symbolfoto
Eine Person hält ein Smartphone mit geöffnetem Instagram-Profil in der Hand. Auf dem Display ist das Profil einer digitalen Künstlerin mit einem auffälligen, KI-ähnlichen Porträt zu sehen. Im Hintergrund ist ein gemütlich beleuchtetes Wohnzimmer mit Pflanzen und Kerzen unscharf zu erkennen.
Ein Instagram-Profil auf einem Smartphone: Künstliche Intelligenz verändert zunehmend die Erstellung und Verbreitung von Bildern und Inhalten in sozialen Netzwerken.

Identitätsklau per Knopfdruck? Neue Meta-Funktion schockiert User

Neue Instagram-Funktion sorgt für Kritik: Meta erlaubt es, Inhalte öffentlicher Profile für KI-Bilder zu nutzen – sofern Nutzer nicht widersprechen. 5 Minuten erklärt, wie du die Einstellung deaktivierst.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(347 Wörter)
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Wer ein öffentliches Instagram-Profil hat, kann von der neuen Funktion betroffen sein. Andere Nutzer können öffentliche Inhalte eines Accounts per Verlinkung in KI-generierte Bilder einfließen lassen. Eine Benachrichtigung erhalten Betroffene laut Berichten nicht. Wer das verhindern will, muss die Funktion in den Einstellungen unter „Teilen und wiederverwenden“ deaktivieren.

Das Gesicht im falschen Film

Stell dir vor, du scrollst durch das Netz und siehst dich plötzlich selbst an Orten, an denen du noch nie warst – in Outfits, die du nie getragen hast. Genau das macht ein neues Feature des Tech-Riesen Meta jetzt kinderleicht möglich. Die hauseigene künstliche Intelligenz wurde mit einer Funktion ausgestattet, die es fremden Nutzern erlaubt, Gesichter von realen Accounts per einfachem Text-Befehl in KI-generierte Bilder einzubauen. Alles, was man dafür braucht, ist die Verlinkung eines Profilnamens.

Einladung für Betrüger und Mobber

Datenschützer und Sicherheitsexperten schlagen weltweit Alarm. Das Problem: Wer ein öffentliches Profil auf Instagram oder Facebook betreibt, ist automatisch für diese Funktion freigeschaltet. Die künstliche Intelligenz bedient sich im Hintergrund an hochgeladenen Fotos und Reels, um die Züge einer Person zu kopieren. Eine Benachrichtigung, dass das eigene Gesicht gerade für ein fremdes Bild verwendet wurde, gibt es nicht. Experten warnen eindringlich vor den fatalen Folgen: Die Hemmschwelle für Identitätsdiebstahl, täuschend echte Deepfakes und gezieltes Cybermobbing sinkt damit gegen null.

So schiebst du dem Foto-Klau den Riegel vor

Besonders dreist: Meta hat die Funktion klammheimlich im Hintergrund gestartet, ohne die User vorher um Erlaubnis zu fragen. Wer seine Privatsphäre schützen will, muss also selbst aktiv werden und tief in den App-Einstellungen graben. Um den ungefragten Zugriff der KI zu blockieren, navigiert man in den Instagram-Einstellungen zum Punkt „Teilen und wiederverwenden“. Dort lässt sich die Erlaubnis für die Weiterverwendung von eigenen Beiträgen und Reels manuell deaktivieren. Wer komplett auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sein Profil laut Experten vorübergehend auf „Privat“ stellen – denn in diesem Fall bleibt der Zugriff für die Bilder-KI dauerhaft gesperrt.

Was du jetzt tun kannst:

  • Meta aktiviert die Funktion automatisch: Die KI-Funktion wurde im Hintergrund gestartet – ohne die Nutzer vorher um Erlaubnis zu fragen.
  • Nutzer müssen selbst handeln: Wer seine Privatsphäre schützen möchte, muss die Einstellung manuell ändern.
  • So deaktivierst du die Freigabe: In den Instagram-Einstellungen zu „Teilen und wiederverwenden“ wechseln.
  • Erlaubnis ausschalten: Dort die Weiterverwendung eigener Beiträge und Reels deaktivieren.
  • Zusätzlicher Schutz: Wer ganz sicher gehen will, stellt sein Instagram-Profil auf „Privat“.
  • Vorteil eines privaten Profils: Laut Experten bleibt der Zugriff der Bilder-KI auf die Inhalte dann dauerhaft gesperrt.
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