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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Pensionisten, einen Pensionsblock, einen Rechner, eine Brille und eine Geldtasche.
Im Nationalrat wurde unter anderem über die Pensionen hitzig diskutiert.

„Pensionsverlust von 280 Euro pro Jahr“: Verschärfung sorgt für hitzige Debatte

Im Nationalrat dreht sich aktuell alles um das Doppelbudget. Am Donnerstag, 9. Juli 2026, ist es dabei beispielsweise unter anderem um die Pensionen gegangen. Ein Thema, das für eine hitzige Debatte sorgte.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(436 Wörter)
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Auch die Pensionen nehmen einen Punkt im Doppelbudget der nächsten beiden Jahre ein. Dabei wird vor allem bei den Erhöhungen „gespart“. Weder nächstes noch übernächstes Jahr sollen die Auszahlungen an die Inflation angepasst werden. So erspart man sich Millionenauszahlungen im dreistelligen Bereich. Für kommendes Jahr ist etwa vorgesehen, dass die Pensionen um 2,95 Prozent steigen. Ausnahmen sind die Ausgleichszulage, die um 3,3 Prozent angehoben wird und ganz hohe Pensionen von mehr als 6.930 Euro brutto, bei denen um einen Fixbetrag von knapp 204 Euro angehoben wird. Zum Vergleich: Die zugrundeliegende Inflation wird wohl zwischen 3,3 und 3,5 Prozent liegen. Alles dazu auch hier: Pensionserhöhung 2027: So viel Geld bekommen Millionen Österreicher mehr.

Verschärfung bei Korridorpension „Sauerei“ und „perfide“

Ein Punkt, der aber für noch viel größere Diskussionen gesorgt hat, war die Verschärfung bei den Korridorpensionen. Menschen, die bereits Anspruch auf eine solche haben, können künftig nicht mehr beim AMS zwischengeparkt werden, haben künftig also keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe. Für die FPÖ ist das eine „Sauerei“. Die Grünen erachten diesen Punkt als „perfide“. Personen, die schon länger arbeitslos gewesen seien, würde damit ein „Pensionsverlust von rund 280 Euro pro Jahr“ drohen, so die Grünen weiter. Apropos Korridorpension: Bei dieser werden derzeit Antrittsalter und Versicherungsjahre angehoben, eine 5 Minuten-Recherche hat gezeigt, wie viele Menschen das im Schnitt betrifft: Ein Jahr später in Pension: Tausende Österreicher betroffen.

SPÖ-Abgeordneter gegen Anhebung des Pensionsalters

Gegen eine Anhebung des Pensionsalters sprach sich etwa der SPÖ-Abgeordnete Franz Jantscher aus. Das war kürzlich ja wieder Thema in der politischen Diskussion. Neben den NEOS hat sich auch ÖVP-Finanzsprecher Andreas Ottenschläger zuletzt positiv dazu geäußert: Länger arbeiten? NEOS wollen über Pensionen reden – „Führt kein Weg vorbei“. Allgemein bestand ein weitgehender Konsens innerhalb der Regierung darüber, dass man, wenn man sein Leben lang gearbeitet hat, sich eine sichere Pension verdienen würde.

ÖVP-Abgeordnete: „Müssen Pensionssystem zukunftsfit machen“

Unverständnis für die Kritik der FPÖ an den Pensionsmaßnahmen äußert etwa NEOS-Abgeordneter Johannes Gasser, würde man doch 2,4 Milliarden Euro für die Pensionsanpassung im kommenden Jahr in die Hand nehmen. Von „brutalen Kürzungen“ könne man dabei nicht sprechen, ist er sich sicher. Sowohl Gasser als auch ÖVP-Abgeordnete Gudrun Kugler finden, dass sich die Regierung etwas überlegen müsse, könne der Nachhaltigkeitsmechanismus nach aktuellem Stand doch nicht eingehalten werden. „Wir müssen das Pensionssystem zukunftsfit machen“, ist sich Kugler sicher – auch für die kommenden Generationen.

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