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Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Frau, einen Rechner und ein paar Euro.
Die Angst vor einer zu kleinen Pension ist groß. Trotzdem zögern viele wegen Geldmangels und Unsicherheit - während Wertpapiere bereits bei fast jeder dritten Person Teil der Vorsorge sind.

Reicht die Pension? 62 Prozent der Österreicher sind besorgt

Von Vorarlberg bis Kärnten sorgt die Pension für Stirnrunzeln: 62 Prozent fürchten, dass ihr Geld im Alter nicht reicht. Eine bank99-Studie zeigt, wer vorsorgt, was bremst und wo am meisten gespart wird.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(330 Wörter)
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Die Pension klingt nach Ausschlafen, für viele aber auch nach Rechnen. Laut einer von bank99 beauftragten Studie sorgen sich 62 Prozent, dass das Geld im Alter nicht ausreichen wird. 53 Prozent haben Angst vor Altersarmut, bei Frauen sind es 60 Prozent. Dass das Geld in der Pension nicht reicht, befürchten sogar 69 Prozent der Frauen.

Sparbuch trifft auf ETFs

Mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent, hat bereits konkrete Schritte zur privaten Vorsorge gesetzt. Am häufigsten genutzt wird die betriebliche Pensionsvorsorge mit 38 Prozent, dahinter folgen Sparbuch oder Sparkonto mit 35 Prozent. Aktien, Fonds oder ETFs nutzen bereits 29 Prozent – Wertpapiere haben sich damit auf das Vorsorge-Stockerl gearbeitet. Trotzdem fühlt sich jede zweite befragte Person von der Auswahl an Produkten überfordert, 44 Prozent fürchten eine falsche Entscheidung.

Vorsorgen klafft finanzielle Lücke zwischen Männern und Frauen

Beim Vorsorgen klafft auch eine finanzielle Lücke: 58 Prozent der Männer, aber nur 48 Prozent der Frauen haben konkrete Maßnahmen getroffen. Als größte Hürde nennen 43 Prozent ein zu niedriges Einkommen, bei Frauen sind es 48 Prozent. Dazu kommen Wohnen, Kinder und laufende Kosten, die bei 36 Prozent andere Sparpläne ausbremsen. Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99, sagt: „Vorsorge sollte aber nicht erst kurz vor der Pension beginnen.“

Foto auf 5min.at zeigt Bernhard Hohenegger (Vorstand Markt bank99).
©bank99
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99, betont, dass verständliche Informationen und transparente Kosten bei der Altersvorsorge entscheidend sind.

Westen spart mehr

Im Schnitt legen die Österreicher monatlich 288 Euro für später zurück. Vorarlberg führt mit 422 Euro, Wien folgt mit 396 Euro. Kärnten bildet mit 177 Euro das Schlusslicht, Salzburg kommt auf 208 Euro. Gleichzeitig rechnet jede zweite befragte Person damit, auch in der Pension weiterarbeiten zu müssen.

Neues Depot startet

Anfang Juli 2026 hat die bank99 laut eigener Aussendung ihr Angebot um das depot99 erweitert. Darüber können Kunden neben Fonds auch Aktien, ETFs, ETCs und ETNs handeln, Sparpläne starten ab 30 Euro im Monat. Die Bank betont transparente Kosten sowie verständliche Hinweise zu Chancen und Risiken. Wichtig bleibt: Wertpapiere können schwanken, Verluste bis zum gesamten eingesetzten Kapital sind möglich.

Häufig gestellte Fragen

Laut Studie haben 53 Prozent der Befragten Angst vor Altersarmut. Bei Frauen liegt der Anteil bei 60 Prozent.

Im österreichweiten Durchschnitt sind es 288 Euro pro Monat. Die Beträge unterscheiden sich je nach Bundesland deutlich.

Vorne liegt die betriebliche Pensionsvorsorge mit 38 Prozent. Sparbuch und Sparkonto folgen mit 35 Prozent, Wertpapiere kommen auf 29 Prozent.

Zur Studie:

marketagent befragte im Auftrag der bank99 von 16. bis 23. April 2026 insgesamt 1.500 Personen zwischen 14 und 75 Jahren. Die Ergebnisse sind laut Auftraggeber repräsentativ für Österreich.

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