Wetterexperte: „Die Monatsvorhersagen sehen ziemlich katastrophal aus“
Neue Wetterprognosen deuten auf eine Fortsetzung der Trockenheit in Mitteleuropa hin. Insbesondere für den Monat August wird mit einer hohen Belastung gerechnet. Meteorologe Jörg Kachelmann spricht dazu Klartext.
Auch nach den extremen Temperaturen im Juni ist laut Wetterprognosen keine Abkühlung absehbar. Vielmehr deuten die Modelle auf einen überdurchschnittlich heißen und niederschlagsarmen Sommer in West- und Mitteleuropa hin.
Meteorologe Jörg Kachelmann verweist auf Daten des ECMWF
Der deutsche Meteorologe Jörg Kachelmann wird auf der Plattform X deutlich: „Es wird ein Scheißsommer für weite Teile Mitteleuropas“, schreibt er unter den Hashtags #Hitze und #Dürre. Er stützt sich dabei auf die aktuellen Monatsprognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF). Auch die Aussichten für den August bezeichnet er als „ziemlich katastrophal“.
Stabile Hochdrucklage in Westeuropa
Ursache für die düsteren Prognosen ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Westeuropa, das anhaltend heiße und trockene Luftmassen nach Mitteleuropa führt. Das lässt nicht nur die Temperaturen wieder steigen, sondern verschlimmert auch die ohnehin herrschende Dürre. Besonders kritisch wird es in den ohnehin schon niederschlagsarmen Regionen, wo Experten vor extremer Waldbrandgefahr und völlig austrocknenden Böden warnen.