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Ein Bild auf 5min.at zeigt das Nudelregal eines Supermarktes.
Die Produkte, die von Shrinkflation betroffen sind, halten sich bei den großen Supermärkten absolut in Grenzen.

„Neu“ bei SPAR, Lidl, HOFER: Warum Kunden aber gar nichts merken

Seit April gibt es das "Anti-Mogelpackungs-Gesetz" in Österreich. Seither müssen große Supermärkte auszeichnen, falls ein Produkt von "Shrinkflation" betroffen ist. Sonderlich viel haben Kunden davon bisher noch nicht bemerkt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(451 Wörter)
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Seit 1. April 2026 müssen die großen Lebensmittelgeschäfte in Österreich Produkte kennzeichnen, bei denen es zu „Shrinkflation“ gekommen ist, wo der Preis also versteckt erhöht worden ist – etwa indem sie bei gleichem oder höherem Preis weniger Inhalt bieten. Das Wirtschaftsministerium hat sich kurz vor Start des neuen Gesetzes gegenüber 5 Minuten „mehr Transparenz, mehr Fairness und einen funktionierenden Wettbewerb“ erhofft. Und weiter: „Für die Menschen bedeutet das vor allem eines: klare Informationen auf den ersten Blick.“ Alles dazu auch hier: Ab April: Neues Gesetz im Supermarkt – was es Österreichern bringt. Bei wiederholten Verstößen würden übrigens auch Strafen drohen – pro Produkt bis zu 3.750 Euro, maximal 15.000 Euro.

Shrinkflations-Regelung wird bei BILLA schon seit Jänner umgesetzt

Während BILLA als Vorreiter das neue Gesetz bereits seit 2. Jänner – und damit drei Monate vor Eintreten – umsetzt und sich hier auch schon einige Artikel verirrt haben, wir haben bereits mehrmals darüber berichtet. Unter anderem hier: Kleiner, teurer: BILLA-Hinweis entlarvt jetzt Milka-Produkt. Bei Lidl, HOFER und SPAR wird das Gesetz „erst“ seit 1. April umgesetzt. Schon davor hat man gegenüber 5 Minuten beteuert, solche Artikel wenn möglich gar nicht erst im Regal haben zu wollen. Alles dazu könnt ihr hier nachlesen: Lidl, HOFER, SPAR: Wie neues Gesetz ab April umgesetzt wird. Wie sieht es nun aber knapp drei Monate nach Start damit aus? Wir haben nachgefragt.

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SPAR: „Wir nehmen solche Produkte nicht ins Sortiment“

Seitens SPAR heißt es dazu etwa: „Bei uns gibt es keine Produkte mit Shrinkflation, das haben wir von Anfang an gesagt. Wir nehmen solche Produkte nicht ins Sortiment.“ Tatsächlich hat es in einem ersten Statement vor Start der neuen Regelung bereits geheißen, dass man wenn nötig verhandeln wolle und es gar nicht erst so weit kommen lassen möchte, dass man Produkte kennzeichnen muss. „Darum findet man bei SPAR auch keine Produkte, die entsprechend gekennzeichnet sind“, so Pressesprecherin Nicole Berkmann auf Nachfrage von 5 Minuten.

Auch Lidl und HOFER sind Shrinkflations-frei

Bei uns sind keine Artikel im Sortiment von Shrinkflation betroffen„, heißt es auch seitens Lidl. Ähnlich klingt das Statement auch vom anderen Diskonter im Lebensmittelbereich. Bei HOFER würde das Sortiment zu 90 Prozent aus Eigenmarken bestehen, bei denen man „seit jeher auf eine klare und transparente Produktkennzeichnung“ setzen würde. „In den vergangenen Monaten gab es bei uns kein Produkt, das von Shrinkflation betroffen war„, erklärt man.

„Unser Ziel ist es, dass eine Reduktion des Verpackungsinhalts ohne gleichzeitig den Preis zu senken bei unseren HOFER Eigenmarken erst gar nicht zur Anwendung kommen wird“, heißt es seitens der HOFER-Pressestelle gegenüber 5 Minuten.

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