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/ ©Parlamentsdirektion/Katie-Aileen Dempsey
Bild auf 5min.at zeigt einen FPÖ-Politiker.
Michael Schnedlitz (FPÖ) sieht bei den Pinken nach dem Ausschluss Veit Denglers aus der Partei dringenden Handlungsbedarf.

Nach Dengler-Rauswurf: Michael Schnedlitz (FPÖ) fordert Rücktritt von Meinl-Reisinger (Neos)

Nach dem Aus von Veit Dengler bei den NEOS schießt die FPÖ scharf gegen die Parteispitze: Generalsekretär Michael Schnedlitz fordert den Rücktritt von Beate Meinl-Reisinger und wirft ihr „Postengier“ vor.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(313 Wörter)
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FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz übt scharfe Kritik am Rauswurf des NEOS-Mitgründers Veit Dengler. Er bezeichnet die Partei als autoritär geführten „Anbetungsverein“ für Beate Meinl-Reisinger. Laut Schnedlitz zeige der Vorfall, dass die NEOS an ihrem eigenen Anspruch gescheitert und in den Strukturen klassischer Systemparteien versunken seien, in denen Kritiker systematisch ausgeschaltet würden.

„Maske der Liberalität endgültig gefallen“

Für FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz ist die liberale Fassade der NEOS endgültig Geschichte. Jahrelang habe man sich gegen den Klubzwang inszeniert – kaum in der Regierung, werde jede Abweichung von der Parteilinie eiskalt abgestraft. Denglers Rauswurf wegen seiner Kritik an der Selbstbedienungs-Mentalität zeige: Bei den Pinken regiere Gehorsam statt Diskurs. Wer so mit Gründern umspringe, steuere direkt auf ein „FDP-Schicksal“ und die politische Bedeutungslosigkeit zu. Die aktuellen acht Prozent in den Umfragen seien laut Schnedlitz erst der Anfang vom Ende.

Dengler selbst bezeichnete Führung Meinl-Reisingers als „autoritär“

Veit Dengler selbst hatte seinen Ausschluss am Samstag in Interviews scharf kritisiert, die Führung unter Beate Meinl-Reisinger als „autoritär“ bezeichnet und das Vorgehen des Klubs mit einem „Tribunal“ verglichen. Die Schuld an der aktuellen Lage der NEOS schreibt FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz der Parteichefin persönlich zu. Ihr Hauptziel sei stets ein Ministeramt gewesen, wobei die Folgen dieser reinen Fixierung auf Posten nun in sämtlichen Ressorts spürbar seien.

„Rücktritt einzige saubere und logische Konsequenz“

Unabhängig von der Personalie Dengler wirft der FPÖ-Generalsekretär der NEOS-Spitze generelles Führungsversagen vor. Als Beleg führte er die „Causa Oberreiter“ an: Anstatt den Skandal um den Botschafter transparent aufzuarbeiten, sei dieser laut Schnedlitz im Ministerium untergebracht und die Sache vertuscht worden. Die Partei sei damit für ihn „gescheitert“. Als Konsequenz aus diesem vermeintlichen Totalversagen forderte Schnedlitz den Rücktritt der Parteichefin.

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