Tragisch: Motorrad-Ass Steinmayr mit nur 32 Jahren tödlich verunglückt
Die österreichische Motorradsportwelt steht unter Schock: Philipp Steinmayr ist bei einem Rennunfall in Brünn ums Leben gekommen. Der tragische Unfall forderte noch ein weiteres Leben.
Die österreichische Motorradsportwelt trauert um Philipp Steinmayr. Der 32-Jährige kam am 11. Juli bei einem schweren Unfall im Rahmen der Alpe-Adria-Motorrad-Meisterschaft auf dem Automotodrom Brünn in Tschechien ums Leben. Der furchtbare Unfall forderte noch ein weiteres Menschenleben: Auch der rumänischer Rennfahrer Adrian Rus verunglückte bei dem Rennen tödlich. Die beiden tragischen Todesfälle wurden von der FIM Europe, dem europäischen Dachverband für Motorräder und Motorradsport, bestätigt.
Ärzte konnten nicht mehr helfen
Der folgenschwere Unfall ereignete sich während des Samstagsprogramms der Rennveranstaltung. Trotz des raschen Einsatzes der medizinischen Teams konnte dem Oberösterreicher nicht mehr geholfen werden. Der 43-jährige Rumäne Adrian Rus wurde zunächst in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch später seinen Verletzungen.
Veranstalter sagen Rennwochenende ab
Nach der Tragödie entschieden die Organisatoren gemeinsam mit der FIM Europe, das restliche Rennwochenende vollständig abzusagen. Betroffen waren die geplanten Rennen des Supersport 300 European Cup, des Supersport 600 European Cup, des Superstock 1000 European Cup sowie der Women’s European Championship. Die FIM Europe, die Alpe-Adria-Motorradunion und die Veranstalter sprachen den Familien, Freunden und Teams der beiden verstorbenen Fahrer ihr tiefes Mitgefühl aus. Weitere Details zum Unfall wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Unter Spitznamen „Stone“ bekannt
Philipp Steinmayr war in der Motorradsportszene unter dem Spitznamen „Stone“ bekannt. Über viele Jahre gehörte er zum Fahrerfeld der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Zuletzt war er vor zwei Jahren als Stammfahrer in der Superbike-Klasse im Einsatz.