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/ ©Montage Canva/Geosphere Austria
Das Bild auf 5min.at zeigt ein Maisfeld und eine Karte der Geosphere Austria.
Die Pollenbelastung ist in Österreich derzeit wieder moderat bis hoch.

Karte zeigt: Hier ist die Pollenbelastung in Österreich am höchsten

Tränende Augen und ständiges Niesen statt unbeschwertem Sonnenbaden: Das heiße Wetter mit Temperaturen um die 30 Grad bringt für viele Menschen eine spürbare Belastung mit sich.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
3 Minuten Lesezeit(503 Wörter)
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Der aktuelle Bericht des Polleninformationsdienstes zeigt, dass Gräserpollen und Pilzsporen Allergikern derzeit das Leben schwermachen. Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden könnte es für Allergiker ungemütlicher werden. Im weiteren Verlauf der Woche soll es zunehmend trocken bleiben. Nur in Kärnten, Tirol und Vorarlberg kann es zu gewittrigen Schauern kommen.

Belastungen durch Gräserpollen

Während im Flachland die erste große Welle vorbei ist, ist der Schwerpunkt für Gräserpollen nun in den höheren Lagen bemerkbar. Dort steht aktuell eine enorme Vielfalt an Gräsern in voller Blüte. Das Problem für alle im Tal: Durch den Wind werden die symptomauslösenden Pollenmengen oft direkt in die Tallagen und Niederungen verfrachtet. Das sorgt vor allem in der zweiten Tageshälfte für rote Augen. Auch Ampfer und Wegerich blühen munter weiter.

Österreich: Mais beginnt zu blühen

Ein neuer Mitspieler taucht jetzt auf den Feldern auf: Der Mais beginnt zu blühen. Weil Maispollen zu den größten und schwersten Pollenkörnern überhaupt gehören, fliegen sie zum Glück nicht weit, so laut dem Pollenwarndienst. Wer allerdings in der Nähe von blühenden Maisfeldern spazieren geht oder wohnt, muss mit einer erhöhten Konzentration rechnen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der blühenden Beifußpflanzen stetig zu – hier steht die große Belastungswelle in den nächsten Tagen erst noch bevor.

Pilzsporen fliegen durch die Erntezeit

Wer empfindlich auf Pilzsporen reagiert, merkt es derzeit besonders stark. Durch das sommerliche Wetter und die beginnenden Erntearbeiten auf den Feldern steigen die Werte mäßig bis hoch an. Beim Dreschen werden riesige Mengen an Feinstaub und Sporen in die Luft gewirbelt. Experten raten Betroffenen zu einem Ausflug in die Berge: Mit zunehmender Seehöhe nimmt die Konzentration der Pilzsporen spürbar ab.

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Trockenes Wetter in Österreich

Zum Beginn der Woche dominiert weiter der Sonnenschein in Österreich.  Am ehesten machen sich in der Osthälfte Österreichs vorübergehend Wolken bemerkbar. „Es bleibt aber durchwegs trocken. Somit ändert sich an der Pollen- und Pilzsporensituation nur wenig“, teilt die Geosphere Austria heute mit. Im Bergland ist weiterhin mit mäßigen bis hohen, im Flachland hingegen nur mit geringen Mengen an Gräserpollen zu rechnen, so die Wetterexperten weiter. Pilzsporen befinden sich in mäßigen bis hohen Konzentrationen in der Luft.

Das Bild auf 5min.at zeigt eine Karte der Geosphere Austria.
©Geosphere Austria
Laut Geosphere Austria besteht im Großteil Österreichs eine leichte bis mäßige Pollenbelastung.

Belastung von Gräserpollen moderat und hoch

Tiefer Luftdruck in hohen Schichten sorgt im Westen und im Süden für eine ansteigende Neigung zu Schauern und Gewittern. Weiter nach Norden und Osten zu ist es abermals sonnig und hochsommerlich heiß, so die Meteorologen weiter. „Die Konzentrationen von Gräserpollen oder auch Pollen von grasartigen Gewächsen sind anhaltend moderat, lokal auch hoch. Insbesondere in der Nähe von Gewässern sowie auf Hochlagen sind erhebliche Mengen an Pollen in der Luft. Pilzsporen werden ebenfalls von Allergikern gespürt“ so vonseiten der Geosphere Austria. Schauer und Gewitter bringen nur eine vorübergehende Minderung der Pollenzahlen in der Luft.

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