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Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Auto, wo der Airbag aufgegangen ist.
Trotz langer Bekanntheit haben viele Österreicher immer noch nicht ihr Auto überprüfen lassen.

Mögliche Lebensgefahr: Rückrufaktion von zahlreichen Autos in Österreich

Seit mehreren Jahren läuft eine Rückrufaktion bei zahlreichen Autos. Grund sind defekte Airbags. Allerdings haben sehr viele Österreicher die notwendigen Überprüfungen aufgrund dieses Umstandes noch nicht durchführen lassen...

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(274 Wörter)
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Der ÖAMTC macht auf die bereits seit etlichen Jahren bestehende Rückrufaktion für Autos aufmerksam, die mit Airbags des Herstellers Takata ausgestattet sind. Obwohl bereits umfassend darüber aufgeklärt wurde, haben viele Autobesitzer die erforderliche Kontrolle ihres Fahrzeugs bis heute nicht erledigen lassen.

Potenzielle Gefahrenquelle auch in Österreich

„Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen“, sagt ÖAMTC-Techniker Florian Merker. „Auch wenn der Fehler hauptsächlich in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgetreten ist und das Risiko in Österreich deshalb als geringer eingeschätzt wird, bleibt der Airbag eine potenzielle Gefahrenquelle.“

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Mögliche Gefahr beim Auslösen des Airbags

Grund für die Rückrufaktion sind mögliche Defekte im Gasgenerator bestimmter Takata-Airbags. In einzelnen Fällen kann es beim Auslösen des Airbags zu einem zu hohen Innendruck kommen. Dadurch könnten Teile des Gehäuses beschädigt werden und Metallfragmente in den Fahrgastraum gelangen. „Die Behebung des Mangels ist für Fahrzeugbesitzer:innen kostenlos und wird in einer Fachwerkstatt durchgeführt“, erklärt Merker. „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme – allerdings um eine sehr wichtige.“

Zahlreiche Hersteller betroffen

Von der Rückrufaktion sind Fahrzeuge verschiedener Hersteller und Modellreihen betroffen. Ob das eigene Fahrzeug darunterfällt, sollten Besitzer möglichst rasch prüfen und gegebenenfalls zeitnah einen Werkstatttermin vereinbaren. Auf der Website des ÖAMTC stehen Links zu den Rückruf-Abfragen der jeweiligen Fahrzeughersteller gebündelt zur Verfügung. Dort können Fahrzeughalter schnell und einfach feststellen, ob für ihr Fahrzeug eine entsprechende Rückrufmaßnahme besteht.

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