Pensionistin verirrt sich bei Wels und sucht stundenlang den Heimweg
Eine 79-jährige Frau wurde am Dienstag in Wels vermisst. Nach einer groß angelegten Suchaktion fanden Einsatzkräfte sie geschwächt und dehydriert auf der Wallerer Straße.
Am Dienstag, 14. Juli 2026, wurde eine Polizeistreife gegen 9.45 Uhr über die vermisste 79-Jährige informiert. Die Beamten fuhren daraufhin zum Heimstättenring in Wels (Oberösterreich). Gemeinsam mit der 55-jährigen Tochter betraten sie die Wohnung der Frau. Dort fanden sie lediglich das zurückgelassene Mobiltelefon.
Große Suche startete
Die Polizei leitete daraufhin eine groß angelegte Suchaktion ein. Mehrere Streifen und Diensthunde waren daran beteiligt. Zusätzlich wurde eine Drohne angefordert. Als mögliche Aufenthaltsorte galten der Linetwald im Bereich Oberthan und Krenglbach sowie der Friedhof in Wels.
Fund nahe der A25
Um 11.30 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte die Frau auf der Wallerer Straße im Bereich der Betriebsumkehr A25. Sie ging dort langsam entlang und war bereits geschwächt und dehydriert. Nach Angaben der Frau war sie seit 7 Uhr unterwegs. In einem Waldgebiet hatte sie die Orientierung verloren. Nach einer längeren Rast machte sich die 79-Jährige auf die Suche nach dem Heimweg. Dabei wurde sie schließlich von den Einsatzkräften gefunden. Die Frau wurde an die Rettungskräfte übergeben.