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/ ©Montage: Canva Pro
Bild auf 5min.at zeigt ein Flugzeug und Geld.
Österreichs Inflation ist im Juni gesunken. Treibstoffe und Heizöl bremsten den Preisdruck, während Flüge, Mieten und Dienstleistungen weiter deutlich teurer waren.

Inflation sinkt auf 3,2 Prozent: Flüge und Mieten bleiben kostspielig

In ganz Österreich hat sich die Teuerung im Juni abgeschwächt. Während Treibstoffe gegenüber Mai günstiger wurden, stiegen Flugtickets und Mieten im Jahresvergleich weiter kräftig.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(303 Wörter)
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Die Inflation in Österreich lag im Juni 2026 bei 3,2 Prozent. Im Mai hatte sie noch 3,7 Prozent betragen. Der Verbraucherpreisindex erreichte 103,1 Punkte. Gegenüber Mai blieb das durchschnittliche Preisniveau unverändert. Statistik Austria bestätigte damit die Schnellschätzung von Anfang Juli.

Flugticketpreise steigen

Vor allem Treibstoffe und Heizöl sorgten für weniger Preisdruck. Treibstoffe waren zwar um 16,3 Prozent teurer als im Juni 2025, im Mai hatte das Plus aber noch 26,5 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat wurden Treibstoffe um 6,1 Prozent günstiger. Gebrauchte Autos kosteten im Jahresvergleich 2,1 Prozent weniger. Flugtickets entwickelten sich dagegen in die andere Richtung: Sie waren um 22,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

Strom wird günstiger

Bei Haushaltsenergie gingen die Preise im Jahresvergleich um 0,4 Prozent zurück. Strom kostete 10,2 Prozent weniger als im Juni 2025. Heizöl blieb mit einem Plus von 32,6 Prozent deutlich teurer, der Anstieg fiel aber schwächer aus als im Mai. Mieten inklusive Neuvermietungen stiegen um 5,0 Prozent. Gas verteuerte sich um 4,6 Prozent, Fernwärme um 1,9 Prozent.

Lebensmittelpreise steigen weniger

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden im Schnitt um 1,3 Prozent teurer. Im Mai hatte das Plus noch 2,2 Prozent betragen. Bei Obst, Fleisch, Milch und Eiern sowie Süßwaren ließ der Preisdruck nach. Speisefette und Öle wurden um 11,2 Prozent günstiger. Auch alkoholfreie Getränke verbilligten sich leicht, Kaffee kostete 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Dienstleistungen weiter teuer

Den stärksten Beitrag zur Inflation lieferten weiterhin Dienstleistungen. Gastronomie und Beherbergung verteuerten sich zusammen um 4,5 Prozent. Gesundheitsleistungen lagen im Schnitt 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Der tägliche Einkauf blieb laut Mikrowarenkorb im Jahresvergleich preisstabil, der wöchentliche Einkauf wurde um 3,7 Prozent teurer. Manuela Lenk von Statistik Austria sagt: „Im Juni 2026 hat sich die Inflation in Österreich auf 3,2 % abgeschwächt. Damit wurde die Schnellschätzung von Anfang Juli bestätigt.“

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