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/ ©Fotomontage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Hand mit Geld, einen Pensionisten und die Schweiz-Flagge.
Zehntausende Schweizer Pensionen werden auch nach Österreich überwiesen.

Hunderte Euro aus der Schweiz: Über 40.000 Pensionisten bekommen Extra-Geld

Im Dezember 2026 gibt es in der Schweiz erstmals eine 13. Pensionsauszahlung. Betroffen davon sind auch zehntausende Menschen in Österreich, wie 5 Minuten nun exklusiv erfahren hat.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
3 Minuten Lesezeit(549 Wörter)
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Während Pensionisten in Österreich 14 Mal im Jahr Geld bekommen (monatlich plus zwei Sonderzahlungen), hat es in der Schweiz bis zu diesem Jahr „nur“ zwölf Mal im Jahr Geld für Bezieher einer Rente gegeben. Das ändert sich allerdings mit 2026, eine Abstimmung hat dafür gesorgt, dass Menschen in der Schweiz nun eine 13. Auszahlung bekommen. Das Geld soll im Dezember auf die Konten der Bezugsberechtigten kommen. Wie auch in Österreich – mehr dazu hier: Aus Österreich: Hunderttausende Pensionen ins Ausland überwiesen – wird aber auch in der Schweiz Rentengeld ins Ausland geschickt, sofern man einen Anspruch darauf hat. Und das sind hierzulande gar nicht so wenige, wie eine Anfrage von 5 Minuten zeigt.

So viele Rentenzahlungen fließen von der Schweiz nach Österreich

Insgesamt werden laut der Zentralen Ausgleichsstelle (ZAS) 41.198 Renten nach Österreich überwiesen. Am seltensten geht dabei Geld ins Burgenland (1.042 Renten), am häufigsten wenig überraschend nach Vorarlberg (13.591), zeigen die Zahlen, die 5 Minuten exklusiv zur Verfügung gestellt wurden. Die Auszahlungen sind dabei unterteilt in Altersrente (31.336 Auszahlungen nach Österreich), Witwenrente (6.884), Waisenrente (345), Invalidenrente (1.410), sowie Zusatzrente für Ehegatten (949) und Kinder (274).

So hoch ist die durchschnittliche Rentenzahlung aus der Schweiz nach Österreich

Durchschnittlich handelt es sich jedenfalls nicht um Unsummen, die hier vom westlichen Nachbarn überwiesen werden. Insgesamt liegt die durchschnittliche Schweizer Rente, die nach Österreich fließt bei 493 Schweizer Franken pro Monat (knapp 534 Euro). Zum Vergleich: Die durchschnittliche Pension von Frauen beträgt in Österreich etwas mehr als 1.700, jene der Männer rund 2.435 Euro brutto monatlich. Die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Schweizer Rentenzahlungen nach Österreich findet ihr in der folgenden Tabelle.

BundeslandRentenanzahl (alle Renten)Durchschnittsrente
Burgenland1.042467 Schweizer Franken
Kärnten4.367415 Schweizer Franken
Niederösterreich2.775408 Schweizer Franken
Oberösterreich2.447358 Schweizer Franken
Salzburg2.200323 Schweizer Franken
Steiermark6.133386 Schweizer Franken
Tirol5.158428 Schweizer Franken
Vorarlberg13.591683 Schweizer Franken
Wien3.485412 Schweizer Franken
Gesamt41.198493 Schweizer Franken

Kann man mehrere Schweizer Renten beziehen?

Und diese etwas mehr als 41.000 Zahlungen kann man auch quasi auf Personen ummünzen. Die ZAS dazu gegenüber 5 Minuten: „Eine versicherte Person kann zwar gleichzeitig Anspruch auf eine AHV-Altersrente und eine Witwenrente haben, erhält aber nur die höhere der beiden Leistungen, nie beide. Eine versicherte Person kann in der Schweiz somit nicht mehr als eine Hauptrente beziehen.“ Lediglich Zusatzrenten können eine Hauptrente (AHV- oder Invalidenrente) begleiten. „Das heißt sofern ein oder die Kinder eines AHV- oder IV-Rentners die Voraussetzungen erfüllen, werden zur Hauptrente zusätzlich noch Kinderrenten ausbezahlt. Zudem kann ein Kind auch zwei Kinderrenten beziehen, sofern beide Elternteile rentenberechtigt sind.“ Zusatzrenten für Ehegatten würden hingegen „nur noch selten“ vorkommen. Die Alters- und Hinterlassenenversicherung dazu: „Es existieren noch einige wenige Übergangs- und Besitzstandsregelungen für ältere, bereits früher entstandene Ansprüche.“

Was man für den Steuervorteil bei der 13. Auszahlung machen muss

Für das österreichische Finanzministerium ist eine steuerliche Begünstigung des 13. Bezugs übrigens „grundsätzlich im Rahmen des Jahressechstels“ erfüllt. Das geht aus einem Papier hervor. Das gilt allerdings nur für jene Personen, die die Rente aus der Schweiz monatlich beziehen. Bei einem jährlichen Bezug, der etwa bei ganz niedrigen Auszahlungen möglich ist, fällt man um den Steuervorteil um. Betroffene sollen daher auf eine monatliche Auszahlung optieren, empfiehlt etwa Manfred Lackner, Vorarlbergs Landessprecher des Pensionistenverbands Österreich. Das betrifft aktuell übrigens noch über 10.000 Rentenauszahlungen, zeigen die Zahlen der ZAS.

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