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/ ©Fotomontage: wellphoto-stock.adobe.com & Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Hand mit Geld und dahinter einen Krankenwagen und einen Transport.
Die dritte Rechnungswelle für planbaren Krankentransporte bei ÖGK-Versicherten steht an.

80.000 Briefe trudeln jetzt ein: ÖGK schickt tausenden Österreichern Rechnungen

Von 21. bis 31. Juli 2026 verschickt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) rund 90.000 Rechnungen, wovon etwa 4.500 elektronisch zugestellt werden. Die übrigen über 80.000 Stück trudeln per Post bei den Betroffenen ein.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(350 Wörter)
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Seit etwas mehr als einem Jahr sind planbare Krankentransporte für ÖGK-Versicherte in Österreich nicht mehr gänzlich kostenlos. Mit 1. Juli 2025 hat sich nämlich geändert, dass Betroffene einen Unkostenbeitrag von bis zu 15,10 Euro pro Fahrt (oder 7,55 Euro, wenn kein Sanitäter gebraucht wird) und das für maximal 28 Fahrten pro Jahr bezahlen müssen. Ausgenommen und damit weiterhin kostenlos sind freilich etwa medizinisch notwendige Fahrten, zeitkritische Transporte, Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind und Kinder. Die wichtigsten Infos zur seit einem Jahr bestehenden Regelung findet ihr in der folgenden Infobox.

Krankentransporte: Was zu zahlen ist und was nicht

Bezahlt werden müssen:

  • planbare Krankentransporte ohne akuten medizinischen Anlass – etwa regelmäßige Fahrten zur Therapie
  • maximal 28 Fahrten pro Jahr
  • Kostenpunkt: 7,55 Euro pro Fahrt ohne Sanitäter, 15,10 Euro mit Sanitäter

Nicht bezahlt werden müssen / nicht bezahlen müssen:

  • medizinische notwendige Fahrten
  • zeitkritische Transporte
  • Personen, die von der Rezeptgebühr befreit sind
  • Kinder

Dritte ÖGK-Rechnungswelle steht an

Die zu bezahlenden Fahrten werden jedoch nicht direkt nach der Fahrt abgerechnet sondern quartalsweise. Erstmals sind derartige Rechnungen Ende Jänner für den Zeitraum von Juli bis Ende September 2025 bei den Betroffenen eingetrudelt. Die zweite Welle kam dann im März und April. In den kommenden Tagen trudeln dann abermals zehntausende Rechnungen in Österreichs Haushalten ein, abgerechnet wird der Zeitraum von Jänner bis Ende März 2026.

90.000 ÖGK-Forderungsschreiben werden verschickt

Konkret geht es um „rund 90.000 Forderungsschreiben„, wie die ÖGK gegenüber 5 Minuten erklärt. Fünf Prozent davon werden elektronisch versandt, die restlichen über 80.000 Schreiben kommen per Post. Der Versand findet dabei ab Dienstag, 21. Juli 2026, statt und soll sich bis 31. Juli 2026 ziehen.

Was beim Zahlen zu beachten ist

Hat man die Rechnung erhalten, muss man innerhalb einer 30-tägigen Frist bezahlen. Macht man das nicht, wird eine Zahlungserinnerung geschickt, weiß man seitens der ÖGK auf Nachfrage von 5 Minuten. Und macht die Forderung über 151 Euro aus, ist auch eine Ratenvereinbarung möglich, „um eine flexible Begleichung der Kostenanteile zu ermöglichen“.

Wieso planbare Krankentransporte Geld kosten

Mit dieser Maßnahme möchte man übrigens Krankentransporte für jene Menschen weiterhin zuverlässig verfügbarhalten, „die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sind“, so die ÖGK. Außerdem soll so ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sichergestellt werden. Und die Regelung hat auch bereits Auswirkungen auf die Zahl der Transporte, wie wir exklusiv berichtet haben: ÖGK-Regel: Österreicher zahlen brav, Krankentransporte gehen zurück.

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