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/ ©Facebook/Rollende Engel
auf dem bild von 5min.at sieht man ein neugeborenes baby.
Noch unterwegs traf jedoch die traurige Nachricht ein: Die Wunscherfüllung musste auf Anraten der Palliativbetreuung vorzeitig gestoppt werden.

„Mein Baby in den Armen halten“: Wunsch konnte schwerstkrankem Vater nicht erfüllt werden

Ein emotionaler Einsatz eines des ehrenamtlichen Wunscherfüllungsteams "Rollende Engel" nahm heute Morgen eine traurige Wende.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(258 Wörter)
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Ein Anruf der mobilen Palliativbetreuung versetzte das Einsatzteam des Wunscherfüllungsvereins Rollende Engel am Morgen des heutigen Mittwoch, dem 5. August 2026, gegen 9.30 Uhr in Alarmbereitschaft. Die Lage war drängend: Ein junger, schwerstkranker Familienvater, dessen verbleibende Lebenszeit stark begrenzt ist, hegte einen letzten, großen Wunsch: Er wolle zu seiner Frau und seinem Baby, das gerade erst auf die Welt gekommen ist.

Schwerkranker Jungvater wollte sein Kind zum ersten Mal in die Arme schließen

Nach einer dramatischen Nacht, in der seine hochschwangere Frau per Rettungsservice ins Krankenhaus gebracht wurde und das gemeinsame Baby per Kaiserschnitt zur Welt brachte, wollte der Vater seine Frau und das Neugeborene noch ein einziges Mal sehen und sein Kind zum allerersten Mal in die Arme schließen.

Wunscherfüllung musste schlagartig abgebrochen werden

Das ehrenamtliche Team reagierte unverzüglich, unterbrach die laufende Arbeit und machte sich umgehend auf den Weg zum Stützpunkt, um die Fahrt zum Patienten anzutreten. Doch noch während der Anfahrt erreichte das Team die traurige Nachricht der Palliativbetreuung: Die geplante Wunscherfüllung musste schlagartig abgebrochen werden.

„Rollende Engel“ wünschen der Familie viel Kraft in der schweren Zeit

Der emotionale Abbruch hinterließ tief getroffene Einsatzkräfte. Der Fall führt vor Augen, wie kostbar gemeinsame Momente sind. Die Gedanken des Teams und der Beteiligten gelten in diesen Stunden dem jungen Vater, seiner Frau, dem neugeborenen Kind sowie allen Angehörigen. Ihnen wird für die bevorstehende schwere Zeit viel Kraft und Zusammenhalt gewünscht.

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