Fotos gemacht, dann stürzt Mann vor den Augen der Begleiterin 100 Meter in den Tod
Gestern Nachmittag kam es zu einem tragischen Alpinunfall im Pitztal. Ein Mann schoss am Berg noch einige Fotos und stürzte dann rund 100 Meter in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Am gestrigen Mittwcoh, gegen 16 Uhr, stiegen zwei russische Bergsteiger im Alter von 50 und 21 Jahren von der Braunschweiger Hütte im Pitztal ab. Während des Abstiegs fertigte der 50-Jährige mehrere Fotos an. Die 21-jährige Frau ging etwa zehn Meter vor ihrem Begleiter.
Frau hörte plötzlich ein Geräusch
Nach rund einer halben Stunde Gehzeit nahm die Frau plötzlich ein Geräusch hinter sich wahr. Da sie ihren Begleiter nicht mehr sehen konnte, ging sie einige Meter bergauf und trat auf eine Felskuppe. Von dort aus konnte sie beobachten, wie der Mann durch felsdurchsetztes Gelände abstürzte, heißt es vonseiten der Polizei.
Zeuge setzte Notruf ab
Die Frau stieg unverzüglich zu dem Verunfallten ab. Ein vorbeikommender Zeuge setzte den Notruf ab und begab sich ebenfalls zum Unfallort. Gemeinsam wurden umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, wird weiters mitgeteilt.
Jede Hilfe kam zu spät
Nach dem Eintreffen des Rettungshubschraubers konnte jedoch nur mehr der Tod des 50-Jährigen festgestellt werden. Die Erhebungen ergaben, dass der Mann rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt war, so vonseiten der Beamten abschließend.