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/ ©Pexels / Gustavo Fring
Ein Bild auf 5min.at zeigt eine Frau, die einen Koffer in den Kofferraum eines silbernen Autos lädt.
Wer mit Auto oder Motorrad ins Ausland fährt, darf sich nicht auf die österreichische Pflichtausstattung verlassen - je nach Urlaubsland gelten andere Regeln.

Mit dem Auto ins Ausland: Das muss unbedingt mit

Warnweste, Warndreieck und Verbandszeug reichen in Österreich meist aus. Auf Europas Straßen können aber Feuerlöscher, Ersatzlampen oder sogar zwei Warndreiecke Pflicht sein.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(357 Wörter)
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Vor der Urlaubsfahrt gehören nicht nur Pass und Führerschein, sondern auch die Ausstattung kontrolliert. In Österreich zählen Warnweste, Warndreieck und Verbandszeug zur Grundausstattung. Im Ausland können zusätzliche Regeln gelten. ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek warnt: „Wer gut vorbereitet in den Urlaub startet, erspart sich unangenehme Überraschungen.“ Fehlt die vorgeschriebene Ausrüstung, kann eine Strafe folgen.

Foto auf 5min.at zeigt Polasek Yvette.
©ÖAMTC/Christian Husar
ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek erklärt, welche Mitführpflichten Autofahrer im europäischen Ausland beachten müssen.

Warnweste bereit halten

Bei der Warnweste zählt nicht nur, ob sie im Auto liegt. In vielen Ländern gilt eine Tragepflicht: Nach einer Panne oder einem Unfall muss sie beim Aussteigen angezogen werden. Eine Mitführpflicht gibt es aber nicht überall gleichzeitig. Der ÖAMTC empfiehlt deshalb, für jede mitfahrende Person eine Warnweste bereitzuhalten. So bleibt im Ernstfall niemand ungeschützt.

Dreieck mit Tücken

Ein Warndreieck ist in fast allen europäischen Ländern Pflicht. In der Türkei und auf Zypern müssen sogar zwei Stück mitgeführt werden. In der Schweiz muss es vom Fahrersitz aus erreichbar sein; der Kofferraum genügt nicht. In Spanien ersetzt seit 1. Jänner 2026 eine spezielle V16-Warnleuchte das Warndreieck. Das gilt nur für in Spanien zugelassene Fahrzeuge. Wer mit dem eigenen Auto einreist, muss nichts ändern.

Mehr als Standard

Ein Feuerlöscher ist etwa in Bulgarien, Estland, Litauen und Rumänien vorgeschrieben. In Belgien, Griechenland, Polen und der Türkei betrifft die Pflicht nur dort zugelassene Fahrzeuge. Kroatien und Slowenien verlangen ein Ersatzlampenset; für Xenon-, Neon- oder LED-Leuchten gilt das nicht. Ein Erste-Hilfe-Set gehört in vielen Ländern zur Pflichtausstattung, nicht aber etwa in Frankreich, Italien und Spanien. Trotzdem rät Polasek: „Unabhängig davon, ob ein Verbandszeug gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte es im Auto immer gut erreichbar verstaut sein“.

Regeln fürs Motorrad

Auch Motorradfahrer sollten vor der Auslandsfahrt die Regeln prüfen. In vielen europäischen Ländern ist eine Warnweste vorgeschrieben. In Schweden, Ungarn und Lettland brauchen Motorräder mit Beiwagen zusätzlich ein Warndreieck. Verbandszeug ist unter anderem in Österreich, Albanien, Bulgarien, Montenegro, Serbien, der Slowakei und Tschechien Pflicht. In Slowenien und Lettland gilt das nur für dort zugelassene Motorräder.

Pflichtausstattung für die Fahrt ins Ausland

  • Warnwesten für alle Mitfahrenden
  • Warndreieck, je nach Land auch zwei
  • Verbandszeug gut erreichbar verstauen
  • Feuerlöscher je nach Reiseziel
  • Ersatzlampenset für Kroatien und Slowenien
  • Länderregeln vor der Abfahrt prüfen
Foto auf 5min.at zeigt eine Warnweste.
©ÖAMTC
Warnweste, Warndreieck, Verbandszeug und je nach Reiseziel auch Feuerlöscher oder Ersatzlampen gehören ins Urlaubsauto.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Land teils deutlich.

Nur für in Spanien zugelassene Fahrzeuge. Beim eigenen Auto bleibt das Warndreieck ausreichend.

Ja. Die Ausstattung sollte bei der Übernahme kontrolliert werden.

Auf www.oeamtc.at/mitfuehrpflichten und in der ÖAMTC-App „Meine Reise“.

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