Unwetterwarnung in Tirol und Salzburg: Sturm und Starkregen erwartet
In Teilen Österreichs könnte es ab Donnerstagmittag, 6. August 2026, zu kräftigen Gewittern kommen. Besonders betroffen sind wohl das Tiroler Unterland und Salzburg, für die eine orange Warnstufe ausgerufen wurde.
Am Donnerstag, 6. August 2026, könnte es in Teilen Österreichs wieder krachen, im Zuge einer Kaltfront werden auch teils kräftige Gewitter erwartet. Alles dazu auch hier: Bis zu 38 Grad möglich: Hier drohen in Österreich heute heftige Gewitter. Die Unwettergefahr ist dabei vor allem im Tiroler Unterland und in großen Teilen Salzburgs von den Mittags- bis in die Abendstunden hinein erhöht, seitens der GeoSphere Austria wurde eine orange Warnung für die Gebiete von Innsbruck ostwärts ausgerufen und im Großteil von Salzburg ausgerufen.
„Heftige Gewitter mit lokalem Starkregen und Sturmböen möglich“
Die GeoSphere Austria spricht von „verbreiteter Gewittertätigkeit“ in den orange bewarnten Gebieten. Und weiter: „Heftige Gewitter mit lokalem Starkregen und Sturmböen sind möglich.“ Die Kaltfront, die in Österreich einzieht, trifft nämlich auf sehr schwüle, feuchte und instabil geschichtete Luftmassen, weiß man seitens des Landes Tirol. Lokal seien dann intensive Niederschläge mit Mengen von 50 bis 90 Litern pro Quadratmeter möglich, zudem könnten auch Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h auftreten.
„Wichtig, Wetterentwicklung zu verfolgen und Warnungen ernst zu nehmen“
„In kurzer Zeit gefallene große Regenmengen können kleinräumige Überflutungen, Vermurungen, Unterspülungen und Wassereintritte in Gebäude verursachen. Durch Sturmböen besteht außerdem Gefahr durch abbrechende Äste, umstürzende Bäume und herumfliegende Gegenstände“, heißt es in einer Aussendung des Landes Tirol weiter. Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement betont aber auch: „Gewitterlagen sind immer mit Unsicherheiten verbunden: Innerhalb kurzer Distanzen können die Auswirkungen sehr unterschiedlich ausfallen. Umso wichtiger ist es, die weitere Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Warnungen ernst zu nehmen.“