Von Österreich in 11 Länder: „Rote Nasen“-Clowns bringen Spaß in den Klinik-Alltag
Während Ausflüge, Reisen und Freibadbesuche für die meisten zum Alltag gehören, verbringen manche die heißen Monate im Krankenhaus. Besonders für Kinder und bedeutet das oft eine große Enttäuschung. Die "Roten Nasen" heitern auf.
Die „Roten Nasen“ sind derzeit auf besonderer Mission unterwegs: Durch Einfühlungsvermögen und eine große Portion Fantasie schaffen die Gesundheitsclowns Momente der Unbeschwertheit. Mit Requisiten wie Schwimmreifen und Sonnenschirmen sowie sommerlicher Musik zaubern sie eine echte Urlaubsatmosphäre in den Klinikalltag. Krankenbetten wandeln sich zu Liegestühlen und Flure zu Meerespromenaden. Diese gedankliche Auszeit weckt bei den Patienten schöne Erinnerungen, bringt Leichtigkeit ins Spital und schenkt neue Kraft.
88 Clowns in 207 Einrichtungen
Seit 1994 stehen die Clowndoctors vor allem für eines: Lebensfreude schenken, wenn sie am meisten gebraucht wird. Mit Feingefühl besuchen die professionellen Gesundheitsclowns kranke Menschen in Kliniken, Senioren in Pflegeheimen, Kinder in Förderzentren sowie Geflüchtete in Erstaufnahmeeinrichtungen. Ein Lachen, das verbindet und stärkt. 2025 in Zahlen: 88 Clowns waren in 207 Einrichtungen in fast ganz Österreich im Einsatz. Bei 4.564 Besuchstagen brachten sie 293.289-mal Freude, Hoffnung und Lachen zu Menschen in schwierigen Lebenslagen.
Gesundheitsclownerie bereits in 11 Ländern verbreitet
Gesundheitsclownerie ist heute ein fester, moderner Baustein der medizinischen Pflege und Betreuung. Die spürbare Wirkung dieser Arbeit sprach sich schnell herum: Was in Österreich begann, entwickelte sich zur internationalen Erfolgsgeschichte – heute schenkt die „Rote Nasen“- Idee bereits in 10 weiteren Ländern Hoffnung und Lachen.