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/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt zwei Silhouetten, die auf eine Sternschnuppe am Nachthimmel deuten.
Neben der Sonnenfinsternis gibt es heute auch zig Sternschnuppen zu beobachten!

Sonnenfinsternis und Sternschnuppen: Die heutige Nacht hat es in sich

Der heutige 12. August hat es in sich. Zuerst kann man eine Sonnenfinsternis beobachten, danach einen Sternschnuppenregen!

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(369 Wörter)
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„Es ist wohl das spektakulärste Ereignis dieser Art seit der totalen Sonnenfinsternis am 11. August 1999“, erklärt die GeoSphere Austria. Zudem stehen die Chancen hervorragend, das Spektakel zu verfolgen: Der Mittwochabend verspricht österreichweit wolkenlos und sternenklar zu werden, beste Voraussetzungen also für die Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis.

So läuft die Sonnenfinsternis ab

In Wien schiebt sich der Mond ab 19.22 Uhr langsam vor die Sonne, in Bregenz startet das Naturtheater rund zwei Minuten später. Den Höhepunkt erreicht die Bedeckung gegen 20.14 Uhr in Wien sowie um 20.17 Uhr in Bregenz. Auch wenn es für eine totale Finsternis – wie etwa in Spanien, Island oder Grönland – um elf Prozentpunkte fehlt, spricht Astrophysikerin Eva Weiler von der GeoSphere Austria von einem beeindruckenden „düsteren Sonnenuntergang“. Trotz der Dämmerung gilt: Wer das Schauspiel direkt verfolgen möchte, sollte unbedingt eine spezielle Sonnenfinsternisbrille tragen.

Sternschnuppennacht

Mitte August fallen die dunkelsten Stunden der Nacht in die Zeit zwischen 22.30 Uhr und 3.30 Uhr. Für die Beobachtung eignet sich besonders die zweite Nachthälfte, da das Sternbild Perseus, der scheinbare Ursprung der Perseiden, dann höher am Himmel steht. Dieses Sternbild gibt dem Meteorstrom auch seinen Namen. Ein weiterer Pluspunkt in diesem Jahr: Das Mondlicht stört nicht. Pünktlich zum Höhepunkt der Perseiden am 12. August ist Neumond eine Grundvoraussetzung dafür, dass tagsüber überhaupt eine Sonnenfinsternis stattfinden kann. Also schau in den Himmel und wünsch dir was!

Spektakel mit freiem Auge zu sehen

Dass zwei so bedeutende Himmelsereignisse an einem einzigen Tag zusammenfallen, ist extrem selten. Das Beste daran: Beide Schauspiele lassen sich mühelos mit bloßem Auge beobachten, sobald sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. Wer beide Highlights nacheinander erleben möchte, wählt am besten einen Ort abseits von störendem Stadtlicht – idealerweise erhöht auf einem Hügel mit freiem Blick nach Westen bis Nordwesten. Denn die maximale Verfinsterung der Sonne fällt in Österreich genau mit ihrem Untergang kurz nach 20 Uhr zusammen. Je nach Region verdeckt der Mond dann etwa 85 bis 90 Prozent der Sonne, wobei der Grad der Verfinsterung im Westen des Landes etwas höher ausfällt als im Osten.

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