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/ ©pexels/Airam Dato-on
Das Bild auf 5min.at zeigt ein Handy mit ChatGPT.
OpenAI aktualisiert seine Datenschutzrichtlinie und bereitet die Einführung von Werbung in ChatGPT vor.

Große Änderung bei ChatGPT Gratis-Version: Das kommt auf Nutzer zu

Bei ChatGPT stehen Änderungen bevor: OpenAI hat eine Aktualisierung seiner Datenschutzrichtlinie angekündigt. Was sich für Nutzer künftig ändert und welche Möglichkeiten sie dabei haben, liest du hier.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(395 Wörter)
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OpenAI aktualisiert seine Datenschutzrichtlinie und bereitet die Einführung von Werbung in ChatGPT vor. Betroffen sind Nutzer der Tarife Free und Go. Kostenpflichtige Pläne wie Plus und Pro bleiben hingegen werbefrei. Gleichzeitig soll es Möglichkeiten geben, die Verwendung von Daten für personalisierte Werbung zu steuern.

Änderung bei ChatGPT: Werbung bei Free und Go

Wie OpenAI in einer Mitteilung an Nutzer informiert, können Anzeigen ab Ende des Monats in den ChatGPT-Tarifen Free und Go erscheinen. Plus, Pro, Business, Enterprise und Education bleiben werbefrei. OpenAI bestätigt diese Aufteilung auch in seinem Hilfebereich. Die Werbeanzeigen sollen getrennt von den eigentlichen Antworten erscheinen und eindeutig als gesponserte Inhalte gekennzeichnet sein. Nach Angaben des Unternehmens haben Werbekunden keinen Einfluss darauf, welche Antworten ChatGPT generiert.

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Ja, regelmäßig. Kann nicht mehr ohne.
Ab und zu, wenn ich was brauche.
Hab’s ausprobiert, aber nutze es kaum.
Noch nie verwendet.
Was ist ChatGPT?

Bei nicht personalisierten Anzeigen können unter anderem das Thema der aktuellen Unterhaltung sowie begrenzte Kontextinformationen wie der ungefähre Standort oder Gerätetyp berücksichtigt werden. Frühere Unterhaltungen oder gespeicherte Erinnerungen sollen für diese Form der Werbeauswahl nicht herangezogen werden. Anders sieht es aus, wenn sich Nutzer ausdrücklich für personalisierte Werbung entscheiden. Dann können beispielsweise Interaktionen mit bisherigen Anzeigen sowie – abhängig von den gewählten Einstellungen – Informationen aus früheren Chats und Erinnerungen für relevantere Werbung verwendet werden. Die Personalisierung lässt sich über die Einstellungen verwalten beziehungsweise wieder deaktivieren, teilt das Unternehmen mit.

Werbekunden bekommen keine Chats

OpenAI betont, dass persönliche Gespräche nicht an Werbetreibende weitergegeben werden. Diese erhalten demnach keinen Zugriff auf Chats, Chatverläufe, Erinnerungen oder persönliche Daten der Nutzer. Auch ein Verkauf dieser Daten an Werbekunden findet laut Unternehmen nicht statt. Für die Messung der Werbewirkung werden allerdings Informationen darüber verarbeitet, welche Anzeigen angesehen oder angeklickt werden. Werbetreibende erhalten daraus zusammengefasste Leistungsdaten, beispielsweise die Gesamtzahl der Aufrufe oder Klicks.

So bleibt ChatGPT weiterhin werbefrei

Free-Nutzer sollen außerdem eine Möglichkeit erhalten, ChatGPT ohne Werbung zu verwenden. Diese Variante ist allerdings mit niedrigeren Nutzungslimits und einem eingeschränkten Zugang zu bestimmten Funktionen verbunden. Alternativ bleiben kostenpflichtige werbefreie Tarife verfügbar. Die konkrete Verfügbarkeit der Werbeoptionen kann je nach Region variieren. Mit der Einführung der Anzeigen erweitert OpenAI auch seine Datenschutzbestimmungen um entsprechende Regelungen. Nutzer sollen dabei selbst entscheiden können, ob sie der Verarbeitung ihrer Daten für personalisierte Werbung zustimmen.

Was sich ändert: ChatGPT Neuerungen im Überblick

  • Werbeanzeigen können ab Ende dieses Monats in den Plänen Free und Go erscheinen. Die Pläne Plus, Pro, Enterprise, Business und Education enthalten keine Anzeigen. Werbefreie Optionen bleiben wohl verfügbar, diese Variante ist allerdings mit niedrigeren Nutzungslimits und einem eingeschränkten Zugang zu bestimmten Funktionen verbunden.
  • Zunächst werden Anzeigen nicht personalisiert. „Wir wählen sie anhand des aktuellen Themas Ihrer ChatGPT-Unterhaltung und begrenzter Kontextinformationen aus, wie etwa Ihrem ungefähren Standort und Gerätetyp. Wir verwenden Ihre früheren Chats oder Erinnerungen nicht, um diese Anzeigen auszuwählen“, informiert das Unternehmen.
  • Bevor personalisierte Werbung zum Einsatz kommt, können Nutzer selbst entscheiden, ob sie diese aktivieren möchten. Bei einer Zustimmung können unter anderem Interaktionen mit Anzeigen oder Informationen aus Chats herangezogen werden. Die Personalisierung lässt sich über die Einstellungen verwalten.
  • Um die Wirksamkeit der Werbung zu messen und zu verbessern, werden zudem Informationen darüber verarbeitet, welche Anzeigen angesehen oder angeklickt werden. Werbetreibende erhalten laut OpenAI jedoch nur zusammengefasste Daten, etwa zur Gesamtzahl der Aufrufe oder Klicks, keine persönlichen Daten.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.08.2026 um 17:46 Uhr aktualisiert
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