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/ ©Fotomontage: Canva & Lidl Österreich
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt ein Foto von Lidl Österreich und zwei Personen.
Im Lebensmittelhandel wird am häufigsten auf die Selbstbedienungskasse zurückgegriffen.

Selbstbedienungs-Kassen im Geschäft: Diese Österreicher sind skeptischer

Selbstbedienungskassen sind im österreichischen Handel längst angekommen, ihre Akzeptanz hängt dabei aber stark vom Alter ab, wie der Handelsverband nun berichtet. Man hat 1.000 Personen zum Thema befragen lassen.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(341 Wörter)
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47 Prozent der Bevölkerung nutzen demnach gerne Selbstbedienungskassen, bei jungen Menschen sind sie allerdings noch deutlich beliebter. So liegt die Zustimmung in der Generation Z bei 82 Prozent, bei den Millennials sind es immer noch 67 Prozent, die Selbstbedienungskassen gerne haben. Geht man nun noch eine Generation nach vor und sieht sich die Generation X (ca. 1965 bis 1980 geboren) an, sinkt die Zustimmung schon auf 39 Prozent, bei den Babyboomern und Golden Agern kommen Selbstbedienungskassen nur bei 20 Prozent gut an. Was die 5 Minuten-Leser von ihnen halten, könnt ihr auch hier nachlesen: Diskussion um „neue“ Kassen: „Ich geh nicht einkaufen, um zu arbeiten“.

Über den „HV Consumer Check: So kauft Österreich“

Für den Consumer Check wurden im Auftrag des Handelsverbands und Thalia von Reppublika Research 1.009 Personen ab 18 Jahren in Österreich befragt. Die Erhebung erfolgte von 6. bis 17. Juli 2026 mittels Computer Assisted Web Interviews. Die Stichprobe ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.

SB-Kassen: „Je älter die Kunden, desto größer die Skepsis“

Der Geschäftsführer des Handelsverbands, Rainer Will, sieht Self-Checkout als Generationenthema: „Je älter die Kunden, desto größer die Skepsis. Für 82 Prozent der jungen Menschen ist das selbstständige Scannen und Bezahlen im Handel so selbstverständlich wie Mobile Banking oder das digitale Zugticket.“ Einig sind sich die Österreicher aber bei einem Thema: Man möchte Wahlfreiheit haben. Man möchte also zwischen Selbstbedienung und „normalen“ Kassen wählen können. Handelsverband-Vizepräsidentin Andrea Heumann dazu: „Die Zukunft der Kassa ist nicht entweder oder. Drei Viertel der Kundinnen und Kunden wollen Wahlfreiheit. Sie schätzen SB-Kassen, wenn es schnell gehen soll, und sie lieben den persönlichen Service im Geschäft, wenn Beratung gefragt ist.“

SB-Kassen am häufigsten im Lebensmittelhandel genutzt

Richtig eingesetzt entlastet die Automatisierung die Beschäftigten von Routinetätigkeiten und schafft so Zeit für Service und Beratung, weiß man beim Handelsverband. Am häufigsten wird hierzulande übrigens im Lebensmittelhandel selbst gescannt. Wir haben zu dem Thema im März dieses Jahres dazu bei den großen Supermärkten des Landes nachgefragt. Alles dazu hier: Selbstbedienung bei BILLA und SPAR: Wie steht es um die neuen Kassen? Ein Drittel der Österreicher würde SB-Kassen in Supermärkten häufig, weitere 20 Prozent zumindest gelegentlich nutzen, so Will. Wie das in anderen Branchen aussieht, erfahrt ihr in der folgenden Infobox.

Wo die Österreicher wie häufig Selbstbedienungskassen nutzen:

  • Lebensmittelhandel: 31 Prozent
  • Baumärkte: 20 Prozent
  • Drogerien: 18 Prozent
  • Einrichtungshandel: 15 Prozent
  • Sporthandel: 14 Prozent
  • Mode: 14 Prozent
  • Buchhandel: 11 Prozent
  • Elektrohandel: 10 Prozent
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