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Symbolfoto von 5min.at: Nahaufnahme von einem Absperrband der Polizei.
Am Montagabend, 17. August, ist ein 8-jähriges Mädchen nach einer Messerattacke gestorben. Im Zentrum der Ermittlungen steht der 37-jährige Vater des Kindes.

Bluttat in der Steiermark: 8-Jährige tot, Vater unter Tatverdacht

In Kumberg ist am Montagabend ein 8-jähriges Mädchen nach einer mutmaßlichen Messerattacke gestorben. Der Vater steht im Verdacht, seiner Tochter die tödlichen Verletzungen zugefügt zu haben. Die Ermittlungen laufen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)
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Eine mutmaßliche Gewalttat erschüttert den Bezirk Graz-Umgebung. Wie die steirische Polizei nun bekannt gab erlag ein erst 8-jähriges Mädchen am Montagabend nach einer Messerattacke ihren Verletzungen. Im Zentrum der Ermittlungen steht der 37-jährige Vater des Kindes. Er wurde nach einem mutmaßlichen Suizidversuch festgenommen.

Notruf löste Großeinsatz aus

Gegen 22.45 Uhr gingen Notrufe bei den Einsatzkräften ein. Gemeldet wurde, dass ein Mann seine Tochter in einem Wohnhaus im Ortsgebiet von Kumberg attackieren soll. Als mehrere Polizeistreifen am Einsatzort eintrafen, fanden sie den 37-Jährigen im Badezimmer mit Schnittverletzungen vor. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er sich diese selbst zugefügt haben.

Kind erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen

Die 8-Jährige wies schwere Schnitt- beziehungsweise Stichverletzungen auf. Ein Notarztteam leitete noch am Einsatzort die Erstversorgung ein. Anschließend wurde das Mädchen in das LKH Graz gebracht. Trotz aller medizinischen Bemühungen erlag das Kind wenig später seinen schweren Verletzungen. Der 37-Jährige wurde zunächst ebenfalls medizinisch versorgt und anschließend festgenommen. Er befindet sich mittlerweile im Polizeianhaltezentrum.

Landeskriminalamt ermittelt

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Auch zum möglichen Motiv machte die Polizei vorerst keine Angaben. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Steiermark übernommen. Weitere Informationen sollen nach Vorliegen neuer Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Hilfe rund um die Uhr

In der Regel berichten wir nicht über Suizid oder einen Suizidversuch– außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter 142.
Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft. Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.08.2026 um 07:47 Uhr aktualisiert
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