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Symbolfoto von 5min.at: Polizei sperrt mittels Absperrband beinen Bereich ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich auch die Mutter des Mädchens zum Zeitpunkt der Tat im Wohnhaus.

Bluttat in der Steiermark: Neue Details zum Tod der 8-Jährigen

Nach der tödlichen Gewalttat an einer 8-Jährigen in Kumberg kommen neue Details ans Licht. Gegenüber 5 Minuten bestätigte die Polizei weitere Erkenntnisse zum Einsatzablauf. Das Motiv ist weiterhin unklar, die Ermittlungen laufen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(413 Wörter)
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Nach der mutmaßlichen Gewalttat, bei der am Montagabend eine 8-Jährige ums Leben kam, sind neue Details zum Einsatz bekannt geworden. Gegenüber 5 Minuten bestätigte Chefinspektor Fritz Grundnig von der Landespolizeidirektion Steiermark weitere Informationen zur Tat. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts dauern an.

Notruf ging bei der Rettung ein

Wie 5 Minuten bereits berichtet hat, wurde die 8-Jährige am Montagabend mit schweren Schnitt- beziehungsweise Stichverletzungen in ein Grazer Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später verstarb: Bluttat in der Steiermark: 8-Jährige tot, Vater unter Tatverdacht. Der 37-jährige Vater steht im Verdacht, seiner Tochter die tödlichen Verletzungen zugefügt zu haben. Er wurde festgenommen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Nun bestätigt die Polizei neue Einzelheiten: Wer den Notruf bei der Rettung abgesetzt hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei selbst wurde anschließend von der Rettung verständigt und rückte gemeinsam mit mehreren Streifen zum Wohnhaus in Kumberg aus.

Tatverdächtiger schwer verletzt aufgefunden

Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den 37-Jährigen im Badezimmer des Hauses. Laut Chefinspektor Grundnig war der Mann ansprechbar, allerdings schwer verletzt. Er wies Schnittverletzungen an den Armen auf und wurde zunächst medizinisch versorgt, bevor er festgenommen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich auch die Mutter des Mädchens zum Zeitpunkt der Tat im Wohnhaus, sie blieb unverletzt und ist in psychologischer Betreuung. Welche Rolle sie im Geschehen spielte und wie sich die Tat genau ereignete, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. In dem Haus lebt eine weiter Familie, nämlich der Bruder des Tatverdächtigen und seine Familie mit mehreren Kindern.

Motiv weiterhin völlig offen

Warum es zu der mutmaßlichen Gewalttat kam, ist nach wie vor unklar. Das Landeskriminalamt Steiermark ermittelt mit Hochdruck zu den Hintergründen und wertet Spuren sowie Zeugenaussagen aus. Weitere Informationen will die Polizei erst bekannt geben, wenn gesicherte Ermittlungsergebnisse vorliegen.

Fünfter Mordfall des Jahres in der Steiermark

Nach der aktuellen Kriminalstatistik handelt es sich, ohne den aktuellen Fall, heuer um den fünften Mordfall in der Steiermark. Die bisherigen Opfer waren drei Frauen und zwei Männer, als Tatverdächtige wurden vier Männer und eine Frau ausgeforscht. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 registrierte die Polizei, einschließlich des Amoklaufs in Graz, insgesamt 16 Mordfälle. Hinweis: Bei diesem Fall handelt es sich um laufende Ermittlungen. Für den Tatverdächtigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Hilfe rund um die Uhr

In der Regel berichten wir nicht über Suizid oder Suizidversuche– außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter 142.
Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft. Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 18.08.2026 um 11:32 Uhr aktualisiert
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