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/ ©Montage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt ein Polizeiauto und eine Schusswaffe.
Weil eine Fahrzeugtür nicht richtig geschlossen war, fielen laut Ermittlern bereits auf den ersten Metern rund 80 Waffen aus dem Auto.

Kuriose Flucht nach Einbruch: Offene Autotür sorgt für „Waffenregen“

Die Täter, die zuvor ein eine Waffengeschäft eingebrochen war, flüchteten mit einem gestohlenen Porsche, verloren dabei jedoch einen Großteil ihrer Beute. Mehr als 200 Waffen konnten bereits sichergestellt werden.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(268 Wörter)
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Vier Männer brachen laut Polizei in den frühen Morgenstunden in das Geschäft in Freistadt ein. Nachdem sie die Eingangstür aufgebrochen hatten, schlugen sie mehrere Glasvitrinen ein und räumten zahlreiche Sportwaffen, darunter Pistolen, Revolver und halbautomatische Waffen, in mitgebrachte Taschen. Munition ließen sie zurück. Als der Alarm ausgelöst wurde und bereits eine Polizeistreife eintraf, flüchteten die Täter überstürzt mit einem zuvor in Deutschland gestohlenen Porsche.

Dutzende Waffen fielen während der Fahrt auf die Straße

Die Flucht verlief jedoch anders als geplant. Weil eine Fahrzeugtür nicht richtig geschlossen war, fielen laut Ermittlern bereits auf den ersten Metern rund 80 Waffen aus dem Auto. Der Porsche konnte zunächst entkommen, doch die zurückgelassene Beute blieb auf der Fahrbahn in Bad Leonfelden (Bezirk Urfahrt-Umgebung) liegen. Später entdeckte die Polizei das stark beschädigte Fluchtfahrzeug im Zentrum von Bad Leonfelden. Im Wagen befanden sich weitere gestohlene Waffen sowie Tatwerkzeuge.

Täter verschwinden, Inventur läuft noch

Nach aktuellem Ermittlungsstand dürften die vier Männer den Porsche verlassen und ihre Flucht zu Fuß fortgesetzt haben. Dadurch blieb ein Großteil der Beute zurück. Insgesamt wurden bisher mehr als 200 Waffen sichergestellt. Ob dennoch einzelne Pistolen fehlen, ist derzeit noch unklar. Das betroffene Waffengeschäft führt aktuell eine genaue Inventur durch. Wer hinter dem Einbruch steckt, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Das Landeskriminalamt untersucht nun, ob die Täter mit ähnlichen Einbrüchen in Waffengeschäfte, etwa in der Schweiz oder Vorarlberg, in Verbindung stehen könnten.

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