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/ ©Nasmah Al./Pexels
Foto auf 5min.at zeigt den Attersee.
Bergung des Flugzeug-Wracks im Attersee dauert an.

Tödlicher Flugzeugabsturz: Wrack im Attersee bleibt vorerst am Grund

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz im Attersee gestaltet sich die Bergung des Wracks äußerst schwierig. Am Samstag musste der Versuch vorerst beendet werden. Die Einsatzkräfte konnten das Flugzeug noch nicht sichern.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(386 Wörter)
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Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs im Attersee gestaltet sich die Bergung des Wracks schwieriger als zunächst gehofft. Die Maschine mit einer 19-jährigen Flugschülerin und ihrem 24-jährigen Fluglehrer an Bord liegt in rund 160 Metern Tiefe. Am Samstagnachmittag wurde der Bergungsversuch vorerst beendet.

Wrack lässt sich nicht greifen

Die größte Herausforderung für die Einsatzkräfte besteht derzeit darin, überhaupt eine sichere Verbindung zum Flugzeug herzustellen. Dafür kommt ein ferngesteuerter Roboter zum Einsatz, der vom Boot aus gesteuert wird. Das Gerät soll eine geeignete Stelle am Wrack finden, an der eine Sicherungsleine angebracht werden kann. Einfach gestaltet sich das nicht: Unterhalb der Maschine ist kein ausreichender Zugang für den Roboter möglich. Auch an der Vorderseite und im Bereich der Tragflächen fehlen geeignete Punkte, an denen die Bergemannschaft ansetzen könnte. Erst wenn es gelingt, das Flugzeug sicher mit einer Leine zu verbinden, kann der nächste Schritt beginnen.

Bergung könnte Stunden dauern

Anschließend soll das Wrack kontrolliert aus der Tiefe nach oben gebracht werden. Ab einer Tiefe von etwa 40 Metern könnten Taucher zum Einsatz kommen. Sie sollen unter anderem Auftriebskörper am Flugzeug befestigen, damit die Maschine beim weiteren Anheben nicht wieder absinkt. Wie lange die gesamte Bergung dauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Die Arbeiten wurden bereits am Freitag bis spät in die Nacht fortgesetzt. Ein Gewitter und der dadurch aufgewühlte See erschwerten den Einsatz zusätzlich.

Einsatz vorerst unterbrochen

Auch am Samstag versuchten die Einsatzkräfte, das Wrack für die Bergung vorzubereiten. Doch die technischen Schwierigkeiten erwiesen sich als zu groß. Am Nachmittag wurde der Versuch schließlich auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich ist die Bergung derzeit vor allem aufgrund der schwierigen technischen Bedingungen nicht möglich. Das Flugzeug war am Mittwoch nach dem Start in Salzburg in den Attersee gestürzt. Die beiden Insassen kamen dabei ums Leben. Das Wrack konnte noch am selben Abend in rund 160 Metern Tiefe, etwa 300 Meter vom Ufer entfernt, geortet werden. Wann die Bergungsarbeiten wieder aufgenommen werden können, ist derzeit offen. Erst wenn die Maschine geborgen ist, können die zuständigen Experten sie genauer untersuchen und weitere Hinweise zur Ursache des Absturzes gewinnen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 29.08.2026 um 16:36 Uhr aktualisiert
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