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Race Across Austria: Tiroler krönt sich zum Europameister
Nach mehr als 1.000 Kilometern und bis zu 16.000 Höhenmetern fährt Philip Handl in Feldkirch zum Sieg und EM-Titel - Stefan Fettes folgt nur 45 Minuten später.

Race Across Austria: Tiroler krönt sich zum Europameister

In Feldkirch ist das Race Across Austria East to West 2026 zu Ende gegangen. Philip Handl gewann das RACA1000 nach mehr als 1.000 Kilometern in 40:09 Stunden und sicherte sich damit auch den EM-Titel.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(313 Wörter)
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Mehr als 1.000 Kilometer, bis zu 16.000 Höhenmeter und keine Unterstützung von außen: Das RACA1000 forderte den Fahrern alles ab. Philip Handl setzte sich bei den Herren unter 50 in 40:09 Stunden durch. Damit gewann der 29-jährige Tiroler zugleich die WUCA-Europameisterschaft im Unsupported Ultracycling. Für Handl war das Rennen zugleich das Ende seiner Elitekarriere. Zuvor gewann er unter anderem zweimal das Race Across the Alps und zweimal die Salzkammergut Trophy.

45 Minuten Vorsprung

Knapp dahinter folgte die Konkurrenz. Stefan Fettes erreichte Feldkirch nur 45 Minuten nach Handl und wurde Zweiter. Robert Müller, Sieger der ersten RACA-Ausgabe, folgte auf Rang drei. Christoph Strasser komplettierte das Spitzenfeld auf Platz vier. Beim RACA1000 konnten die Teilnehmer zwischen der Route über den Felbertauern und jener über die Großglockner Hochalpenstraße wählen.

Siege bei den Damen

Auch bei den Damen standen die Siegerinnen fest. Michaela Freudenstein gewann die Klasse Damen unter 50 in 50:07 Stunden. Anna Bachmann belegte in dieser Wertung mit 62:57 Stunden Rang drei. In der Klasse Damen 50+ setzte sich Bianca Fach in 51:11 Stunden durch. Sie hatte bereits im Vorjahr die Gesamtwertung gewonnen.

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Michaela Freudenstein gewann die Klasse Damen unter 50 in 50:07 Stunden.

Glockner-Wertung

Zusätzlich wurde die schnellste Zeit auf der Glockner-Wertung ausgezeichnet. Ida Sachse war mit 3:16 Stunden die schnellste Frau und holte den Titel Glockner Woman. Bei den Männern sicherte sich Tobias Gosch mit 2:28 Stunden den Titel Glockner Man. Veranstalter Steff Wagner fasste die Leistungen so zusammen: „Ich bin überwältigt von den Leistungen, die wir heuer erleben durften.“ Besonders hob er auch die starke Beteiligung der Frauen hervor.

Bäume und Trophäen

Mit dem Zieleinlauf in Feldkirch endete das Race Across Austria East to West 2026. Für jeden Teilnehmer wird gemeinsam mit Wald4Leben ein Baum gepflanzt. Jeder Finisher erhält außerdem eine handgefertigte Holz-Trophäe aus der Diakonie Gallneukirchen. Damit verbindet der Veranstalter das Rennen auch mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung.

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