Steuerausgleich: Österreicher bekommen Geld 7 Tage früher
Wie das Finanzministerium berichtet, hat man durch" organisatorische Verbesserungen und eine optimierte Verteilung" die Bearbeitungsdauer des Steuerausgleichs um eine Woche herunterschrauben können.
Wer kennt es nicht. Man macht den Steuerausgleich, hat eine recht nette Gutschrift und muss erst einmal einige Wochen bis Monate warten, bis diese auch aufs Konto kommt. Das Finanzministerium verkündet nun, dass man die Wartezeit in den vergangenen Jahren deutlich verkürzen hat können – und zwar von im Schnitt knapp 22 Tagen im Jahr 2024 auf rund 15 Tage heuer. Möglich sei das durch „organisatorische Verbesserungen und eine optimierte Verteilung“ geworden.
Hoher Digitalisierungsgrad bei Steuererklärungen hilfreich
So konnte man etwa vorhandene Kapazitäten gezielter einsetzen und damit Arbeitnehmerveranlagungen schneller abschließen. Unterschiede in der Auslastung werden besser ausgeglichen, Rückstände somit schneller abgearbeitet. Der hohe Digitalisierungsgrad bei der Einbringung von Steuererklärungen unterstützt dabei die raschere Abwicklung, heißt es weiter. Und weiter: „Der überwiegende Teil der Erklärungen wird bereits elektronisch übermittelt. Digital eingebrachte Daten stehen unmittelbar für die weitere Bearbeitung zur Verfügung und erleichtern eine effiziente Abwicklung innerhalb der Finanzverwaltung.“
Mehrere Millionen Steuerausgleiche schon abgearbeitet
Im ersten Halbjahr 2026 sind so bereits rund 3,35 Millionen Arbeitnehmerveranlagungen erledigt worden. Wie 5 Minuten Anfang August exklusiv vom Finanzministerium erfragt hat, sind etwa im Juli zusätzlich knapp eine Million automatische Steuerausgleiche erfolgt. Alles dazu könnt ihr auch hier nachlesen: Hunderte Euro automatisch aufs Konto: Millionen bekommen jetzt Geld.
Machst du deinen Steuerausgleich immer?
Auch KI wird bei Steuerausgleichen eingesetzt
Durch den Einsatz von KI und Digitalisierung sowie die bessere Nutzung von Ressourcen könne man die Verwaltung „so effizient wie möglich gestalten“, weiß auch Finanzminister Markus Marterbauer und ergänzt: „So schaffen wir es, die Services im Interesse der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu verbessern.“ Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl meint außerdem: „Eine moderne Finanzverwaltung muss für die Österreicherinnen und Österreicher vor allem eines sein: einfach, effizient und verlässlich. Wenn Arbeitnehmerveranlagungen schneller bearbeitet und Gutschriften dadurch früher ausbezahlt werden, ist das eine ganz konkrete Verbesserung für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“