Extremsommer: 646 Hitzetote im Juni und Juli
Nachdem die Anzahl der hitzebedingten Todesfälle bereits im Juni auf einem Rekordhoch war, hat sich dieser Trend im Juli fortgesetzt. Laut Berechnungen der AGES hat es in den beiden Monaten 646 solcher Todesfälle gegeben.
Das Gesundheitsministerium spricht in diesem Zusammenhang von einem Höchstwert in diesem Zeitraum. Zum Vergleich: Im sehr heißen Sommer 2024 waren es bis Ende Juli 570 Hitzetote, 2025 waren es im selben Zeitraum 284. Der Höchstwert hat freilich auch seine Gründe, wurden dieses Jahr doch sechs von bisher sieben Tage über 40 Grad in Österreich gemessen. Im Juni und Juli waren insgesamt drei solcher Tage, im August sollte neben drei weiteren 40-Grad-Tagen auch noch ein Hitzerekord von 41,2 Grad folgen.
So wird die Anzahl der Hitzetoten „berechnet“
Wie aber werden solche Sterbefälle überhaupt bestimmt? Tatsächlich beruht die hitzeassoziierte Sterblichkeit auf einer Berechnung bzw. Schätzung. Herangezogen werden dafür einerseits Sterbe- und andererseits Wetterdaten. Anhand der Übersterblichkeit im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Hitzebelastungen werden dann die vermutlichen Hitzetoten berechnet.