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/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt Geldscheine und im Vordergrund eine dunkle Gestalt vor einem Laptop.
Wie die AK Tirol warnt, werden sowohl SMS als auch E-Mails verschickt, die den Eindruck erwecken sollen, tatsächlich von A1 zu stammen.

A1-Kunden aufgepasst: Diese Nachrichten sollten sofort gelöscht werden

Derzeit kursieren gefälschte SMS und E-Mails, die vermeintlich von A1 stammen. Konsumentenschützer warnen davor, Links anzuklicken oder Zahlungsdaten einzugeben.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(450 Wörter)
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Betrüger versuchen derzeit erneut, mit dem Namen eines bekannten österreichischen Unternehmens an persönliche Daten zu gelangen. Wie die AK Tirol warnt, werden sowohl SMS als auch E-Mails verschickt, die den Eindruck erwecken sollen, tatsächlich von A1 zu stammen. Die Nachrichten verfolgen dabei ein klares Ziel: Empfänger sollen auf einen Link klicken und anschließend Daten preisgeben. Gerade weil die Fälschungen mittlerweile professionell gestaltet sind, ist besondere Vorsicht geboten.

Angeblich müssen Zahlungsdaten erneuert werden

Bei einer Variante erhalten Betroffene eine SMS mit der Aufforderung, ihre Zahlungsdaten zu erneuern. Wer eine solche Nachricht bekommt, sollte der Aufforderung nicht folgen. Die Empfehlung der Konsumentenschützer ist eindeutig: Nachricht löschen und keinesfalls persönliche oder finanzielle Daten eingeben. Auch per E-Mail versuchen die Betrüger ihr Glück. Dabei geben sie sich unter anderem als „A1 Business Service Team“ aus. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre hinterlegten Kunden- und Vertragsdaten zu bestätigen. Schon der Betreff soll vermitteln, dass beim Vertragskonto dringender Handlungsbedarf bestehe.

Betrüger setzen ihre Opfer unter Zeitdruck

Damit möglichst viele Menschen reagieren, wird zusätzlich Druck aufgebaut. Laut AK wird in den gefälschten Nachrichten damit gedroht, dass das Konto eingeschränkt werde, falls die geforderte Bestätigung nicht erfolgt. Genau solche Drohungen sollten misstrauisch machen. Wer unsicher ist, ob eine Nachricht tatsächlich von einem Unternehmen stammt, sollte dieses über dessen offizielle Kontaktdaten selbst kontaktieren und nicht jene Telefonnummern oder Links verwenden, die in der verdächtigen Nachricht angegeben werden.

Phishing-Mails werden immer professioneller

Rechtschreibfehler, merkwürdige Formulierungen und ein offensichtlich falscher Absender waren lange typische Hinweise auf Phishing. Darauf sollte man sich mittlerweile nicht mehr verlassen. Nach Einschätzung der Konsumentenschützer sind aktuelle Fälschungen teilweise so professionell gestaltet, dass sie nur schwer von echten Unternehmensnachrichten zu unterscheiden sind. Deshalb gilt grundsätzlich: Werden per SMS, E-Mail, WhatsApp oder Pop-up plötzlich Konto-, Kreditkarten- oder andere sensible Daten verlangt, sollte man diese nicht eingeben. Links in Nachrichten unbekannter oder verdächtiger Absender sollten ebenfalls nicht geöffnet werden. Gleiches gilt für Dateianhänge.

Kreditkartendaten eingegeben? Dann schnell reagieren

Wer bereits auf eine solche Nachricht hereingefallen ist und befürchtet, dass Betrüger an Kreditkartendaten gelangt sein könnten, sollte rasch handeln. Die AK empfiehlt, die Kreditkarte umgehend sperren zu lassen und die jüngsten Abrechnungen zu kontrollieren. Tauchen unbekannte Abbuchungen auf, sollte man sich unverzüglich an das Kreditkarteninstitut wenden. Zusätzlich raten die Experten zu einem aktuellen Virenschutz auf den verwendeten Geräten. Aktuell kursiert übrigens noch eine weitere Betrugsmasche: Dabei wird per SMS ein vermeintlicher Klimabonus versprochen. Besonders auffällig daran: Der Klimabonus ist bereits 2024 ausgelaufen.

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