„Starkregen und Hagel“: Gewitter-Warnstufe rot in mehreren Bundesländern
Am Mittwoch, 2. September 2026, ziehen wieder Gewitter durch Teile Österreichs. Die österreichische Unwetterzentrale hat auch für Teile mehrere Bundesländer die rote (zweithöchste) Warnstufe ausgerufen.
Großflächigen Regen wird es am Mittwoch, 2. September 2026, zwar nicht geben, regional können aber durchaus kräftigere Gewitter durchziehen. Erwartet wird, dass sich solche einerseits von den Tauern bis zu den Gurktaler Alpen und andererseits rund um den Wechsel bilden. „Skywarn Austria“ spricht dabei etwa von „ein paar teils kräftigen Gewittern“, die sich bilden könnten. Diese würden dann in weiterer Folge Richtung Südosten ziehen und damit Regionen in Osttirol, Oberkärnten, Mittelkärnten und Teile des Mittelburgenlands treffen. Laut GeoSphere Austria dürfte auch die Steiermark betroffen sein. Die Experten sprechen von Starkregen und Hagel als Hauptgefahren.
Wie bereitest du dich auf Gewitter vor?
Erste Gewitter bereits unterwegs
Die ersten Gewitter sind auch bereits „unterwegs“ und bewegen sich Stand 17.30 Uhr vor allem durch die Steiermark, das Burgenland, den äußersten Osten Kärntens und den Südosten Niederösterreichs. Karten der GeoSphere Austria und der österreichischen Unwetterzentrale zeigen das.
Superzelle über Voitsberg
Wie Skywarn Austria außerdem berichtet, hat sich in der Weststeiermark eine Superzelle gebildet, die aktuell über den Raum Voitsberg nach Süden zieht. „Es ist mit Starkregen, Hagel bis vier Zentimetern und Sturmböen zu rechnen“, heißt es dazu etwa in einem Posting.
84 km/h: Starke Windböe in Köflach gemessen
Dass die Gewitter bisher vor allem in der Steiermark unterwegs waren und sind, zeigt auch ein Blick in die Blitzstatistik. In der Steiermark wurden 2.657 gezählt (Stand 17.20 Uhr), in Kärnten, Niederösterreich und dem Burgenland sind es jeweils unter 500. Die stärkste Windböe war ebenfalls mit Abstand in der Steiermark. In Köflach hat der Wind mit 84 km/h geblasen. Und schließlich liegt auch der niederschalgsreichste Ort des Tages bisher in der Steiermark. In Köflach hat es 29,2 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gegeben, dahinter folgt Kroisegg (Burgenland) mit 27 Litern pro Quadratmeter, zeigen Daten der österreichischen Unwetterzentrale.
Was der Gewitter-Sommer in Österreich gebracht hat
Apropos Gewitter: In den drei Sommermonaten haben diese im Vergleich zu den Vorjahren (mit Ausnahme von 2025) deutlich weniger Blitze hervorgebracht. Das bedeutet allerdings nicht, dass es nicht auch kräftige Entwicklungen gegeben hat. Vor zwei Tagen erst wurde Wagrain (Salzburg) etwa von einem Hagelschauer überzogen. Schnell entstand eine zentimeterdicke, weiße Schicht: 20 Zentimeter Hagel: Unwetter zieht über Salzburg, macht Wagrain ganz weiß. Alles zum Gewitter-Sommer 2026 könnt ihr auch hier nachlesen: 6-Zentimeter-Hagel, heftiger Starkregen: Das war der Gewitter-Sommer 2026.