Tödlicher Motocross-Unfall: Mutter findet Mann und Sohn im Wald
Heute kam es im Bezirk Hermagor zu einem tragischen Unfall. Ein Mann (54) kam dabei ums Leben, sein Sohn (14) wurde schwer verletzt. Die Polizei gibt nun neue Details bekannt.
Heute gegen 11.15 Uhr unternahm ein 54-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn gemeinsam eine Ausfahrt mit zwei Motocross-Maschinen in einem Waldgebiet im Bezirk Hermagor. Es kam dabei zu einem tragischen Unfall – wir haben berichtet.
Mutter führte Ortung durch und fuhr zur Unfallstelle
Nachdem die Beiden nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause kamen, führte die Gattin bzw. Mutter eine Mobiltelefonortung durch, teilt die Kärntner Polizei nun mit. Dabei konnte sie feststellen, wo sich die beiden befanden und begab sich zum Standort in einen Wald zu einer unbefestigten und abgeschrankten Forststraße. Der Frau musste sich ein schreckliches Bild geboten haben, denn der 54-jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt unter einem über die Fahrbahn liegenden entwurzelten Baum. Der Sohn lag verletzt im Bereich der Straßenböschung, heißt es weiter.
Sohn ins Krankenhaus gebracht – Für Vater kam jede Hilfe zu spät
Der 14-jährige Sohn wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit vermutlich schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber C11 ins Klinikum Klagenfurt verbracht. Der 54-jährige Mann und Vater erlag, trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Baum lag über der Fahrbahn
Aufgrund der durchgeführten Erhebungen dürften Beide mit ihren Motocross-Maschinen über eine Fahrbahnkuppe gefahren sein, wo sich direkt dahinter der über die Fahrbahn liegende Baum befand, teilt die Polizei weiter mit. Dadurch dürften Beide zu Sturz gekommen sein. Im Einsatz befanden sich die Beamte der PI St. Stefan/Gail und der PI Hermagor, das Rote Kreuz mit einem NEF und zwei Rettungsfahrzeugen, Notarzthubschrauber C11, die Bergrettung Hermagor sowie die FF Köstendorf.