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Fotos von Mausi kurz nach der Abnahme und aktuell am Tierschutzhof Pfotenhilfe im Anhang
Fotos von Mausi kurz nach der Abnahme und aktuell am Tierschutzhof Pfotenhilfe im Anhang

Gericht entschied 9 Monate nach Abnahme: Hündin „Mausi“ muss nicht in Messie-Haus zurück

Eine Hündin, die in einem zugemüllten Haus angebunden gelebt haben soll, beschäftigt seit Monaten Behörden und Tierschützer. Nun ist klar: „Mausi“ muss nicht zu ihrem früheren Halter zurück.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(357 Wörter)
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Viele Jahre schon zieht sich das Drama um einen Tierhalter im Bezirk Braunau. Die Tierschutzbehörde hat ihm schon 2001 ein dauerhaftes Tierhaltungsverbot auferlegt. Allerdings leider nur für landwirtschaftliche Tiere. Trotzdem musste seither das Team des Tierschutzhofs Pfotenhilfe mehrmals im Auftrag der Behörde ausrücken und widerrechtlich gehaltene Ziegen, Hühner und auch Katzen abholen, die nicht kastriert waren.

Hündin im Haus in eigenen Exkrementen angebunden!

Nach einer Meldung, die die Pfotenhilfe erhalten wegen einer in den eigenen Exkrementen angebundenen Hündin und anderen Tieren hatte, durfte die Pfotenhilfe am 18. November 2025, die Hündin namens Mausi durch die Pfotenhilfe abholen zu lassen. Der Halter wollte Mausi jedoch unbedingt wiederhaben und brachte eine Beschwerde ein. Wie in der Verhandlung am Landesverwaltungsgericht OÖ am 17. Juni 2026 herauskam, habe sich aber an den Zuständen in seinem zugemüllten Haus und Garten inklusive Glasscherben trotz den sogar vorangekündigten Kontrollen auch nach Monaten so gut wie nichts geändert. „Erschreckendstes Detail der Verhandlung war, dass der Halter nicht nur in einen Kübel neben dem Bett, sondern sogar auf die Hündin urinierte, weshalb diese bei der Abholung nach Menschenurin stank“, sagt Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler.

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LVwG wies Beschwerde gegen Abnahme zurück 

Dass Urteil wurde erst rund zwei Monate später schriftlich verkündet: Mausi wird nicht zurückgegeben und darf am Tierschutzhof Pfotenhilfe bleiben. Zudem laufe ein Verfahren zur Ausweitung des Tierhaltungsverbots auf Hunde, Katzen und andere Heimtiere.

Hündin war total verängstigt und verwahrlost

Mausi war damals ein total verängstigter Hund. Zudem war sie viel zu dick und sehr verwahrlost mit verfilztem Fell, langen Krallen und hochgradigen Ohrenentzündungen“, so Stadler. „Sie hat sich bei uns über die Monate prächtig entwickelt – sowohl körperlich als auch im Umgang mit Menschen und anderen Hunden. Wir konnten ihre Seele wieder heilen und deshalb haben wir gekämpft wie die Löwen, damit Mausi nicht in dieses elende Leben zurück muss. Wir hoffen wirklich sehr, dass dieser Mensch für den Rest seines Lebens keine Tiere mehr hält.“

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