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Das Bild auf 5min.at zeigt eine Autobahn, Geld und einen unbekannten Mann.
Derzeit wird vor Phishing-Mails gewarnt, die im Namen der ASFINAG verschickt werden - hier ist Vorsicht geboten.

„ASFINAG“-Mail bekommen? Was hinter den 12,36 Euro steckt

Passt du aktuell im Posteingang nicht genau auf, droht eine fiese Falle: In Österreich tauchen derzeit gefälschte Mails im Namen der ASFINAG auf.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(335 Wörter)
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Betroffene Autofahrer werden darin mit einer vermeintlichen Auswertung der Kontrolldaten auf den heimischen Autobahnen konfrontiert. Es wird sozusagen betont, dass für das „betreffende Fahrzeug kein aktiver Nachweis über eine entrichtete Digitale Vignette bzw. Streckenmaut vorgefunden“ – doch hier ist Vorsicht geboten, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen Betrugsversuch.

Phishing-Mails in Österreich im Umlauf

Und es geht gleich weiter: Um ein behördliches Verfahren zu umgehen, fordern die Absender eine angebliche Ersatzmaut. „Um das Verfahren ohne behördliche Anzeige abzuwickeln, steht Ihnen die Begleichung der gesetzlichen Ersatzmaut in Höhe von 12,36 Euro zur Verfügung“, heißt es in der Nachricht. Sogleich wird auch noch Zeitdruck suggeriert, denn es wird in einem Fristvermerk darauf aufmerksam gemacht, dass die Ausgleichszahlung innerhalb von drei Werktagen veranlasst werden muss und „nach Fristablauf wird der Vorgang automatisch an die Bezirksverwaltungsbehörde übermittelt.“

Ersatzmaut bei Vergehen

Laut Informationen der ASFINAG kostet eine 10-Tages-Vignette 12,80 Euro. Die Ersatzmaut bei einem Vergehen beträgt 200 Euro für Autofahrer. Hier lässt sich auch erschließen, dass die Beträge in der versendeten Mail falsch sind.

Täuschend echte ASFINAG-Onlineshops

Auch vonseiten des Bundeskriminalamtes wird vor gefälschten ASFINAG-Onlineshops gewarnt und zunächst wird erklärt: In Österreich ist auf Autobahnen und Schnellstraßen eine gültige Vignette Pflicht, wobei die digitale Variante zunehmend beliebter wird. Die digitale Vignette ist an das Kennzeichen gebunden und bietet besonders für Wechselkennzeichenbesitzer Vorteile. Doch hier lauern auch die Gefahren, vor allem beim Onlinekauf. Kriminelle betreiben täuschend echt aussehende Asfinag-Fake-Shops, um an Ihre persönlichen Daten und Zahlungsinformationen zu gelangen. Diese gefälschten Seiten verwenden oft abgewandelte Adressen mit Tippfehlern oder ungewöhnlichen Endungen wie .mom oder .lat (zum Beispiel asfimag.mom).

Vignetten-Kauf nur über offizielle Kanäle

Generell sollte beim Kauf der Digitalen Vignette beachtet werden, dass der Kauf ausschließlich über offizielle Kanäle wie den ASFINAG-Shop erfolgt. Ein kritischer Blick auf die Webadresse schützt effektiv vor Betrug, teilt das Bundeskriminalamt mit.

So kannst du dich schützen

  • Nur über offizielle Seiten kaufen: Verwenden Sie ausschließlich www.asfinag.at oder autorisierte Partner wie ÖAMTC oder Trafiken.
  • URL genau prüfen: Achte ganz genau auf die korrekte Schreibweise „asfinag.at“ und misstrauen Sie Domains mit ungewöhnlichen Endungen („.mom“, „.lat“, „.online“).
  • Suchmaschinen-Treffer nicht blind vertrauen: oft erscheinen Fake-Shops ganz oben bei Suchmaschinen-Anzeigen – schau genau hin“
  • Zahlungsinformationen schützen:
    • Gib deine Kreditkartendaten nur bei bekannten, geprüften Anbietern an.
    • Nutze die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Zahlungen.
  • Kennzeichen-Check vor Nutzung: Prüfe vor Fahrtantritt, ob die Vignette korrekt registriert ist, besonders bei Miet- oder Firmenfahrzeugen.

Was, wenn es einmal passiert ist?

  • Informier sofort deine Bank über die ungerechtfertigte Abbuchung.
  • Erstatte Anzeige bei der Polizei. Bringe das Gerät, auf dem du die strafbare Handlung wahrgenommen hast nach Möglichkeit zur Anzeigeerstattung (z. B. Handy, Laptop) mit.

Warst du schon einmal Opfer eines Online-Betrugs?

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