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/ ©Bestattung Wazlawik
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man den verstorbenen Edi Winkler.
"Edi" Winkler ist am 4. September unerwartet verstorben.

„Waidmannsruh, lieber Edi“: Pongau trauert um Eduard Winkler (75)

Pongau trauert um Eduard „Edi“ Winkler. Der langjährige Obmann der Genussregion Pongauer Wild ist am Freitag im Alter von 75 Jahren unerwartet verstorben. Wegbegleiter würdigen ihn als treibende Kraft für heimisches Wild.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(377 Wörter)
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„Edi hat den letzten Bruch gesteckt. Waidmannsruh lieber Edi!“ Mit diesen emotionalen Worten nimmt die Genussregion Pongauer Wild Abschied von ihrem langjährigen Obmann Eduard „Edi“ Winkler. Er ist am Freitag, dem 4. September, im 75. Lebensjahr unerwartet verstorben. Mit seinem Tod verliert die Region einen Mann, der sich über viele Jahre mit großem Engagement für heimisches Wildfleisch, die Jagd und die regionale Kulinarik eingesetzt hat.

„Treibende Kraft der Genussregion Pongauer Wild“

In ihrem Nachruf bezeichnet die Genussregion Winkler als ihre „treibende Kraft“. Besonders am Herzen lag ihm demnach, Wildbret stärker als hochwertiges und nachhaltig gewonnenes Lebensmittel aus der Region ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Dabei brachte er nicht nur seine Fachkenntnis ein. Seine Wegbegleiter erinnern auch an seine Freude an innovativer Wildküche und seine tiefe Verbundenheit mit der Jagd. „Damit hat er die Entwicklung und das Ansehen der Genussregion Pongauer Wild entscheidend geprägt“, heißt es in den Abschiedsworten.

Sein Wirken soll im Pongau weiterleben

Winkler war nicht nur Obmann des Vereins, sondern wurde von seinen Wegbegleitern vor allem als überzeugter Botschafter des Pongauer Wildes geschätzt. Was er aufgebaut und angestoßen habe, werde bleiben. „Seine Tatkraft, seine klare Haltung und sein unermüdlicher Einsatz werden uns fehlen“, schreibt die Genussregion. Zugleich wolle man seinen eingeschlagenen Weg weitergehen. Der Verein Genussregion Pongauer Wild besteht seit Dezember 2010. Er setzt sich unter anderem für die Qualität und nachvollziehbare Herkunft von regionalem Wildfleisch ein. Darüber hinaus sollen Kulinarik, Tourismus, Gastronomie sowie Land-, Forst- und Jagdwirtschaft miteinander verbunden und weiterentwickelt werden.

Familie nimmt Abschied

Auch auf der Parte wird deutlich, wie eng Eduard Winkler mit seiner Heimat und der Jagd verbunden war. Dort wird er als Installateurmeister in Ruhe, Hegemeister der Wildregion 5.2 a. D. und Obmann der Genussregion Pongauer Wild gewürdigt. Besonders schwer wiegt der Verlust für seine Familie. Winkler hinterlässt unter anderem seine Frau Margit, seine Kinder, Enkel sowie weitere Angehörige. Die Genussregion richtet ihr tiefes Mitgefühl an seine Familie und alle Menschen, die ihm nahestanden. Der Trauergottesdienst mit anschließender Verabschiedung findet am Freitag, 11. September, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Goldegg statt. Die Urne soll zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt werden.

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