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Bild auf 5min.at zeigt einen Mann, der nachdenkt, und Geld in einer Hand.
Wie hoch muss das Gehalt sein, damit man in Österreich zu den Besserverdienern gehört?

Ab diesem Gehalt zählt man in Österreich zu den Topverdienern

Gutverdiener oder doch Durchschnitt? Neue Einkommensdaten zeigen, wo Arbeitnehmer in Österreich finanziell tatsächlich stehen. Schon ab rund 3.427 Euro brutto beginnt demnach der Bereich der Besserverdiener.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(446 Wörter)
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Wie hoch muss das Gehalt sein, damit man in Österreich zu den Besserverdienern gehört? Und welches Einkommen braucht es, um es unter die bestverdienenden zehn oder sogar ein Prozent zu schaffen? Eine Auswertung der aktuellen Lohnsteuerstatistik liefert dazu konkrete Anhaltspunkte. Die Unterschiede sind beträchtlich: Während der Bereich der Besserverdiener bei rund 3.427 Euro brutto pro Monat beginnt, liegt die Schwelle zur absoluten Einkommensspitze bei mehr als 12.500 Euro. Wichtig bei der Einordnung: In der zugrunde liegenden Statistik werden auch Teilzeitbeschäftigte und nicht ganzjährig beschäftigte Arbeitnehmer berücksichtigt. Pensionisten, Selbstständige und reine Kapitaleinkünfte sind hingegen nicht enthalten.

Ab 3.427 Euro beginnt der Bereich der Besserverdiener

Ein Einkommen von rund 2.909 Euro brutto monatlich wird in der Auswertung dem Bereich der Normalverdiener zugeordnet. Die nächste größere Schwelle liegt bei etwa 3.427 Euro brutto im Monat. Ab diesem Betrag beginnt demnach der Bereich der Besserverdiener. Dazu können beispielsweise Lehrer, Buchhalter, Schicht- oder Lagerleiter sowie akademische Berufseinsteiger zählen. Noch weiter oben wird die Luft zunehmend dünner: Wer mehr als 5.051 Euro brutto monatlich verdient, gehört bereits zu den obersten 20 Prozent der Einkommensbezieher.

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Ab 5.879 Euro gehört man zu den Topverdienern

Für den Sprung in die Spitzengruppe braucht es noch einmal deutlich mehr. Ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.879 Euro beginnt laut Auswertung der Bereich, der gemeinsam mit den darüberliegenden Einkommensgruppen die Top zehn Prozent bildet. In diesen Gehaltsregionen finden sich unter anderem Führungskräfte und hoch spezialisierte Beschäftigte. Bei mehr als 7.413 Euro brutto monatlich werden etwa Geschäftsführer kleinerer Betriebe, erfahrene Spezialisten oder Führungskräfte im mittleren Management als typische Beispiele genannt.

Top ein Prozent: Mehr als 12.551 Euro im Monat

Besonders groß ist der Sprung zur absoluten Einkommensspitze. Wer zu den obersten ein Prozent der erfassten Steuerzahler gehören möchte, benötigt mehr als 12.551 Euro brutto pro Monat, jeweils bei 14 Bezügen pro Jahr. Umgerechnet entspricht das einem Bruttojahreseinkommen von mehr als 175.700 Euro. Die hohen Einkommen haben auch beim Steueraufkommen erhebliches Gewicht: Die obersten Einkommensgruppen tragen aufgrund des progressiven Steuersystems einen großen Teil des gesamten Lohn- und Einkommensteueraufkommens.

Teilzeit drückt die Einkommenswerte

Die Zahlen müssen allerdings mit Bedacht gelesen werden. Ein wichtiger Faktor ist die hohe Teilzeitquote. Da Teilzeitkräfte ebenfalls in der Statistik enthalten sind, werden die Einkommenswerte entsprechend beeinflusst. Besonders deutlich zeigt sich das bei Frauen: Rund die Hälfte der Arbeitnehmerinnen in Österreich arbeitet laut Vergütungsexperte Conrad Pramböck in Teilzeit. Wer das eigene Gehalt mit den Schwellen vergleichen möchte, sollte außerdem beachten: Die genannten Monatsbeträge beziehen sich auf Bruttoeinkommen bei 14 Bezügen pro Jahr.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.09.2026 um 17:12 Uhr aktualisiert
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