ÖFB trennt sich von Sportdirektor Peter Schöttel
Beim Österreichischen Fußball-Bund kommt es zu einer wichtigen personellen Veränderung: Peter Schöttel ist nicht länger Sportdirektor. Der ÖFB bestätigte die Trennung am Freitag offiziell.
Die Entscheidung über die Zukunft von Peter Schöttel ist gefallen. Der ÖFB beendet die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Sportdirektor. Zuvor hatte es bereits Berichte über einen möglichen Abschied des 59-Jährigen gegeben. Am Freitag (11. September) machte der Verband die Personalentscheidung schließlich öffentlich.
Andere Vorstellungen
Grund für die Trennung sind laut ÖFB unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die sportliche Führung künftig ausgerichtet und die Position des Sportdirektors gestaltet werden soll. „Ich nehme die getroffene Entscheidung zur Kenntnis. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere der Direktion Sport, für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in neun sehr erfolgreichen Jahren bedanken“, sagt Peter Schöttel.
ÖFB zieht Bilanz
Auch Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll würdigte Schöttels Tätigkeit beim Verband. Seine Jahre beim ÖFB seien von zahlreichen Erfolgen geprägt gewesen. Für seinen weiteren beruflichen Weg wünschte ihm Pröll alles Gute. Wie es nach der Trennung konkret weitergeht, soll schon bald Thema werden.
Ausblick am Montag
Weitere Informationen zur künftigen Vorgehensweise will Pröll am Montag (14. September) bekannt geben. Anlass dafür ist die Kaderpräsentation für die Nations League. Dann soll auch näher erläutert werden, wie der ÖFB nach dem Abschied seines Sportdirektors vorgehen möchte.
Seit 2017 beim ÖFB
Schöttel war seit 2017 für den Verband tätig und übernahm im Oktober desselben Jahres den Posten von Willi Ruttensteiner. Davor stand er bei fünf Spielen als Trainer der österreichischen U19-Auswahl an der Seitenlinie. Außerdem betreute die Rapid-Legende vorübergehend die U21-Nationalmannschaft. Dort war er bei zwei Länderspielen als Trainer im Einsatz.