Gaspreis-Schock: 573 Euro Unterschied – nur wegen deines Wohnorts!
Die Gaspreise steigen vor der Heizsaison spürbar an. Ende August lagen die günstigsten Tarife rund 15 Prozent über dem Jahresbeginn. Trotzdem lässt sich durch einen Anbieterwechsel im Schnitt 218 Euro sparen, im Osten noch mehr.
Trotz steigender Gaspreise (die günstigsten Angebote liegen aktuell rund 15 Prozent über dem Jahresbeginn) lohnt sich ein Anbieterwechsel vor der Heizsaison. Das bestätigt eine aktuelle Berechnung der Plattform durchblicker.at. Sie zeigt ein durchschnittliches Einsparungspotenzial von 218 Euro für Verträge ohne Preisgarantie. Die regionalen Unterschiede sind jedoch groß: Während Haushalte in Niederösterreich bis zu 486 Euro sparen können, bieten in Tirol und Vorarlberg weiterhin die Landesversorger die besten Konditionen.
Ost-West-Gefälle: Wohnort bleibt wichtiger Kostenfaktor
Der aktuelle Vergleich stellt die Standardtarife der Landesversorger den günstigsten Alternativangeboten gegenüber, mit einem klaren Ergebnis: Wo man wohnt, bestimmt maßgeblich die Höhe der Gasrechnung. Während überregionale Anbieter österreichweit meist identische Preise aufrufen, driftet die Preisgestaltung der Landesversorger stark auseinander. Laut durchblicker-Energieexperte Stefan Spiegelhofer führt das bei ein und derselben Leistung zu enormen regionalen Unterschieden: Ein Musterhaushalt mit 12.000 kWh Jahresverbrauch zahlt in Vorarlberg 1.345 Euro, in Niederösterreich hingegen 1.918 Euro – ein Wohnort-Nachteil von 573 Euro im Jahr.
Anbieterwechsel zahlt sich aus
Ein Teil der Preisunterschiede entsteht durch regionale Netzkosten – doch Verbraucher können gegensteuern. Wie durchblicker.at zeigt, gleicht ein Anbieterwechsel je nach Bundesland einen Großteil der Mehrkosten aus:
Sparpotenzial:
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Höchstes Sparpotenzial: Niederösterreich (486 €), Burgenland (238 €), Steiermark (225 €) und Wien (218 €).
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Geringere Ersparnis: Oberösterreich (112 €), Kärnten (68 €) und Salzburg (59 €).
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Ausnahme im Westen: In Tirol und Vorarlberg ist der Landesversorger aktuell bis zu 100 € günstiger als Alternativanbieter.
Wer Vertrag ohne Preisgarantie besitzt, sollte jetzt handeln
Die markanten Preisunterschiede verdeutlichen, wie wichtig regelmäßige Tarifvergleiche sind. Trotz regionaler Schwankungen lässt sich die Haushaltskasse vor Beginn der Heizperiode oft spürbar entlasten. Besonders wer aktuell einen Vertrag ohne Preisgarantie nutzt, sollte umgehend handeln. Trotz der jüngst gestiegenen Gaspreise stehen in vielen Regionen Österreichs weiterhin attraktive Alternativen bereit. Ein Wechsel ist in wenigen Minuten erledigt und bringt rasche Ersparnisse.