Meiste Bestellungen: Das ist Österreichs absolute Schnitzel-Hauptstadt
Der neue Lieferando-Index zeigt: Mit beeindruckenden 142.318 Bestellungen - umgerechnet 7,4 Schnitzel pro 100 Einwohner - sichert sich Wien den Titel als Schnitzelhauptstadt 2026 und löst damit Graz ab.
Wien ist Schnitzelhauptstadt 2026: Laut dem aktuellen Wiener Schnitzel-Index von Lieferando führten 142.318 Bestellungen zum Thronwechsel. Der Vorjahressieger Graz muss sich geschlagen geben, glänzt jedoch mit den besten Restaurantbewertungen. Der Report zeigt zudem zwei klare Trends: Das Schweineschnitzel gewinnt überraschend an Beliebtheit und für echte Schnitzelliebe wird tief in die Tasche gegriffen. Das Spitzenangebot schlägt mit 89,90 Euro zu Buche.
7,4 Bestellungen pro Einwohner
Im aktuellen Wiener Schnitzel-Index 2026 untersucht Lieferando Österreich die Bestelldaten aus Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck. Gemessen an der Bevölkerungsdichte führt Wien mit 7,4 Bestellungen je 100 Einwohnern deutlich vor Linz (5,7), Graz (4,9), Innsbruck (4,6) sowie Salzburg (2,1).
Die Top 5 im Ranking:
- Wien – 7,4 Schnitzel/Einwohner
- Linz – 5,7 Schnitzel/Einwohner
- Graz – 4,9 Schnitzel/Einwohner
- Innsbruck – 4,6 Schnitzel/Einwohner
- Salzburg – 2,1 Schnitzel/Einwohner
Wien hat die Masse, Graz hat die Klasse
Trotz des Wiener Titels bei den Bestellzahlen verzeichnet Graz die höchsten Qualitätsbewertungen im Index 2026. Die steirische Landeshauptstadt führt das Ranking der Schnitzelrestaurants mit durchschnittlich 4,34 von 5 Sternen an. Es folgen Linz mit 4,26, Wien mit 4,24, Innsbruck mit 4,18 und Salzburg mit 4,15 Sternen. Somit zeigt die Auswertung zwei Schwerpunkte: Wien dominiert die absolute und relative Bestellhäufigkeit, während Graz bei der Kundenzufriedenheit an der Spitze liegt.
„Das Wiener Schnitzel gehört zu Österreich wie kaum ein anderes Gericht. Umso spannender ist es zu sehen, dass sich auch innerhalb weniger Jahre Verschiebungen zeigen: Wien holt sich 2026 erstmals die Schnitzelkrone, während Graz bei den Bewertungen vorne bleibt. Genau diese Unterschiede machen den Wiener Schnitzel-Index für uns so interessant: Unsere Bestelldaten zeigen, wie lebendig österreichische Esskultur ist und wie unterschiedlich ein echter Klassiker im ganzen Land bestellt wird.“ Natascha Mauthner, Geschäftsführerin Lieferando Österreich
Schweineschnitzel feiert Comeback
Während der Schnitzelkonsum insgesamt leicht zurückgeht, feiert ein Klassiker sein Comeback: Das Schweineschnitzel trotzt dem Gesamttrend und legt um 1,8 Prozent auf 38.586 Bestellungen zu. Dagegen verzeichnen Hühnerschnitzel, Putenschnitzel und Kalbsschnitzel leichte Rückgänge. Insgesamt sank die Zahl der Bestellungen im Jahresvergleich leicht um 2,7 Prozent auf 378.985 Portionen. Auch preislich zeigt die Kurve nach oben: Mit einem Durchschnittspreis von 13,09 Euro stieg der Preis pro Schnitzel um rund 6 Prozent.