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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man ein zu schnelles Auto und eine Section Control.
Kurz vor dem Radar bremsen und danach wieder aufs Gas steigen? Auf mehreren Autobahnen in Slowenien hilft diese Taktik nicht mehr.

Neue Section Control in Slowenien: Bis zu 1.200 Euro Strafe drohen

Auf mehreren Autobahnabschnitten in Slowenien wird nicht mehr nur punktuell geblitzt. Entscheidend ist die Geschwindigkeit über eine längere Strecke und Verstöße können teuer werden.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(260 Wörter)
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Kurz vor dem Radar bremsen und danach wieder aufs Gas steigen? Auf mehreren Autobahnen in Slowenien hilft diese Taktik nicht mehr. Das Land setzt auf vier Abschnitten auf Section Control. Dabei zählt nicht das Tempo an einem einzigen Messpunkt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke. Gerade für Österreicher ist die Neuerung relevant. Slowenien ist eine wichtige Reiseroute in Richtung Kroatien und Adria und wer die neuen Kontrollen übersieht, muss mit Strafen von bis zu 1.200 Euro rechnen.

Die Einführung hat bereits begonnen. Betroffen sind insgesamt vier Abschnitte auf den Autobahnen A1 und A2:

  • A1: Logatec – Vrhnika in Richtung Ljubljana
  • A1: Podmilj – Ločica in Richtung Maribor
  • A2: Ljubljana Brod – Vodice in Richtung Kranj
  • A2: Grosuplje – Ivančna Gorica in Richtung Novo Mesto
  • Drei der genannten Streckenabschnitte sind bereits in Betrieb. Die Section Control zwischen Podmilj und Ločica in Richtung Maribor soll noch folgen.

So funktioniert das neue System

Für Autofahrer macht die Section Control einen entscheidenden Unterschied. Kameras erfassen ein Fahrzeug beim Einfahren in den überwachten Abschnitt und ein weiteres Mal beim Verlassen. Aus der benötigten Zeit und der zurückgelegten Strecke wird die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Wer also unmittelbar vor einer Kamera abbremst und danach deutlich schneller weiterfährt, kann trotzdem erwischt werden. Entscheidend ist, ob das zulässige Tempo über die gesamte kontrollierte Strecke eingehalten wurde. Fährt ein Fahrzeug zwischen den beiden Kontrollpunkten von der Autobahn ab oder erst innerhalb des überwachten Abschnitts auf, wird es nicht in die Messung einbezogen.

Bis zu 1.200 Euro können fällig werden

1.200 Euro. Bei einer Überschreitung um bis zu 20 km/h werden 40 Euro fällig. Bei mehr als 20 bis 30 km/h sind es 60 Euro, bei mehr als 30 bis 40 km/h 120 Euro. Mehr als 40 bis 50 km/h zu viel kosten 250 Euro, bei mehr als 50 bis 60 km/h sind es 400 Euro. Wer das Tempolimit um mehr als 60 km/h überschreitet, muss mit 1.200 Euro rechnen.

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